Raucherlunge mal visueller

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Jeder hat schon mal eine Raucherlunge auf einem Foto gesehen. Was aber wirklich mit so einer Lunge passiert, zeigt dieses kurze Video doch viel imposanter:

Leider geht mir das Rauchen in meinem Umfeld in letzter Zeit immer mehr auf den Zeiger. Raucher werden immer rücksichtsloser: laufen in der Gruppe lieber vorne bei Gegenwind, damit es den anderen am Besten mitten ins Gesicht qualmt. Außerdem spalten sie sich gerne noch “mal kurz” ab, um der Sucht nachzugehen, da man in den meisten Gebäuden nicht mehr rauchen darf – und nein, die Gespräche draußen sind weder spannender, noch intelligenter.

Aber gut, kippt euch doch weiterhin pro Jahr ca. eine Tasse Teer in die Lunge, dann habt ihr’s früher hinter euch, seid unfruchtbarer und liegt den Krankenkassen mehr auf der Tasche. Ich widerum mag weiterhin meine Geschmacksnerven und wenn ich mein Steak esse, schmecke ich wenigstens mehr. Wer’s bestreitet, lügt sich selbst an.


Das nenn ich Stabilität

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Also ich hab gelacht. Das ist Werbung, die ankommt.


Mein Chromebook-Bericht

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Mein erstes langes selbstgedrehtes Video :)

Was fehlt im Video:

Vergleich zu Windows/Mac/Linux
Hierzu kann man nur sagen: Man kann es kaum vergleichen.

Ich würde ChromeOS eher mit einem Tablet mit Tastatur vergleichen wollen, nur dass die Oberfläche eben der Browser ist. Man stelle sich vor, man könne unter Windows kein Hintergrundbild setzen und es würde immer nur ein Browser im Vollbild starten. Wenn ich mir aber meinen Arbeitsalltag so anschaue, reicht das. Ich habe ca. 90% des Tages den Browser offen und die anderen 10% sind eine Entwicklungsumgebung. Nun bin ich da sehr sparsam und benutze nur einen VIM zum Coden, sodass ich das Terminal vom ChromeOS für eine SSH-Verbindung zu einem Linux-Entwicklungsserver nutzen kann und schon kann ich alles tun, was ich sonst auch mache.

Lassen wir jetzt den Coding-Umstand mal weg, wäre die Browsernutzung das Einzige, was ich mache. Ich höre damit Musik, schaue mir darin Videos an und jegliche digitale Kommunikation (ohne Ausnahme) läuft im Browser. Wozu brauchte man noch gleich einen Desktop? Ach ja, zum zumüllen. Wozu muss man noch gleich Software lokal installieren? Weil’s hübscher ist? Nunja, das ist ja kein Ding der Software, sondern wie die Tools, die man benutzt, gestaltet sind.

Akkulaufzeit
Je nach Bildschirmhelligkeit und Benutzung fällt das ziemlich unterschiedlich aus. Ich habe das Gerät nach dem Erhalt grad mal eine Stunde aufgeladen und danach 5 Stunden genutzt. Heute kamen ohne zusätzliche Aufladung nochmal ca. 3 Stunden hinzu und die 35%-Marke  war noch nicht unterschritten. Also kann man locker von 8-10 Stunden ausgehen.

Dinge direkt in die Cloud speichern
Im Chrome Webstore gibt es z.B. ein Plugin, womit man direkt beim Download in die Cloud seiner Wahl speichern kann: Cloud Save.

Die Nutzung ohne Google
Es gibt ja immer noch Menschen, die Angst vor Google haben und wenn wir mal ganz ehrlich sind: Verschwindet aus diesem Internet und baut euch ein eigenes. Denn dann müsstet ihr nämlich genauso viel Angst vor Amazon, Akamai, IBM und Microsoft haben, von denen der Großteil der CDNs betrieben wird. Hinzu kommt noch Apple und das eben genannte Microsoft, die die beliebtesten Betriebssysteme herstellen. Die können euch alle ausspionieren. Aber dies ist ein anderes Thema.
Wenn ihr dieses Book trotzdem nutzen wollt: Benutzt es im Inkognito-Modus oder legt euch einen Dummy-Google-Account zu, der null Informationen über euch hat.

Die Webcam in Verbindung mit Flash
Wie wir ja nun schon festgestellt haben, liegt unten drunter ein Linux. So, nun waren die Damen und Herren von Adobe so frei und ließen die Webcam-Unterstützung in Flash ziemlich ekelhaft. Geht man damit auf dailybooth und will ein lecker Foto von sich schießen, wird man schnell feststellen, dass dies völlig verpixelt ist. Das liegt aber nicht an der Kamera, denn ein Hangout, der über das Google-Talk-Plugin die Cam benutzt, hat da ein deutlich besseres Bild. Außerdem habe ich diesen Pixeleffekt unter meinem Ubuntu auf dem normalen Laptop auch.

Google Talk
Auf dem Gerät ist ein Google-Talk-Client installiert, der tab-übergreifend funktioniert, aber nur einen Account bedienen kann. Der Vorteil des Client ist, dass er im Gegensatz zum Google-Talk-Webfrontend innerhalb von Google Mail immer die History der letzten Chats mit anzeigt. Das nervte mich bei der Webversion immer.

Ist das Chromebook etwas für jeden?
Gegenfrage: Ist MacOS etwas für jeden? Ist Windows etwas für jeden? Ist Linux etwas für jeden?
Man kann die Menschen nicht über einen Kamm scheren (auch wenn dies ein sehr wünschenswertes Ziel für alle Entwickler wäre ;)) und genau deswegen muss jeder für sich entscheiden, ob er sich gerne ein Chromebook kaufen will. Ich persönlich werde es exzessiv nutzen, da ich auf dieses Gerät bereits fast 2 Jahre hinarbeite, aber bei der Nachbestellung weiterer Chromebooks würde ich jetzt bis zur nächsten Generation warten, die hoffentlich bald kommt.


Gedanken zu HTML5-Video

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Mal wieder wurde heute über Flash diskutiert, nachdem Steve Jobs seine Meinung kund tat, warum die mobilen Apple-Geräte kein Flash unterstützen. Ich habe mir da auch direkt mal meine Gedanken gemacht und mich gefragt:

Wie sähe die Internet-Welt aus, wenn Youtube von heute auf morgen alle Videodarstellungen auf HTML5-Video statt Flash umstellen würde?

Einfache Antwort: Toll! Dass die Videos alle auf dem iPad oder iPhone sichtbar wären ist ja nur die Apple-Sicht, aber es würde ein Ruck durch den Browsermarkt geben, da der Internet Explorer auch in der neusten Version kein HTML5-Video unterstützt. Dies ginge nur über Chrome-Frame als Umweg.

Was würde also passieren? In Deutschlands Firmen würde es viele Proteste seitens der Benutzer geben, weil sie einen veralteten Browser benutzen.

Nur was würde unternommen werden? Updates? Nein! Weil man ja immer furchtbar veraltete Software benutzt, kann (oder will) man die Browser nicht aktualisieren und fängt plötzlich an herumzudiskutieren, statt zu updaten. Und da geraten wir in eine Zwickmühle. Die Content-Anbieter müssen in den nächsten Jahren immer 2 unterschiedliche Formate anbieten, damit man die wichtigsten Plattformen unterstützt. Dies kostet viel Geld, viel Weiterentwicklungsaufwand usw.

Und so steht sich die Menschheit (und vor allem die engstirnigen Deutschen) immer schön selbst im Weg, wenn es um Innovation geht.


HTML5-Video besser als Flash

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Nur eben noch nicht jetzt.

An allen Ecken wird grad behauptet, dass derzeit HTML5 noch nicht mit Flash mithalten kann, was die Video-Ausgabe angeht, nur weil ein Blogger mal die Rechner-Auslastung beim Abspielen getestet hat. Natürlich ist die HTML5-Umsetzung der Browser noch in den Kinderschuhen. Aber wie war das denn noch vor 4 Jahren mit Flash? Da steckte die Video-Wiedergabe auch noch in den Kinderschuhen und man musste auf EIN Unternehmen warten, welches diese Mankos korrigieren versuchte. Auch heute stecken noch viele Bugs in Flash und meine RAM-Auslastung schießt mit Flash immer in die Höhe.

Aber hier ist doch der Vorteil in HTML5, welches vom Browser interpretiert werden muss. Bei den OpenSource-Browsern gibt es viele verschiedene fähige Leute, die ihre Verbesserungen einbringen können und ich schätze, dass die HTML5-Video-Wiedergabe in einem halben Jahr deutlich besser und ressourcenschonender ist, als die in Flash. Das ist ja der Vorteil einer nicht-proprietären Lösung in den Browsern: das Wissen der Vielen.

Nehmen wir doch die Vergangenheit als Beispiel: Javascript dümpelte seit der ersten Implementation durch Netscape jahrelang vor sich hin. Javascript war toll aber hatte viele Sicherheitsprobleme, wobei ein Gerücht die Runde machte: Javascript ausschalten macht den Rechner sicherer. Dann auf einmal gab es Entwickler, die einen Befehl in Javascript für sich entdeckten: “XMLHttpRequest” und auf einmal war der Modebegriff “AJaX” geboren und die Welt stürzte sich auf Javascript und clientseitige Verarbeitung von Daten und asynchrone Serverzugriffe durch den Browser usw. Alles schön und gut und alle waren zufrieden, bis Webkit und V8 (Chromes Javascript-Engine) geboren war und JS-Benchmarks die Runde machten. Es entbrannte ein Geschwindigkeitskampf zwischen den Browsern und wer wohl der bessere Engine-Entwickler sei. Selbst große Brocken wie der Firefox und Internet Explorer fingen plötzlich an, sich für die stiefmütterlich behandelte JS-Engine zu begeistern und alle Implementationen machten ein Schritt nach vorn.

Auch Video im Browser wird diesen Schritt machen. Bisher gibt es nur eine große Plattform, mit der sich Videos im Browser umsetzen lassen und die Ablösung dieser Marktmacht wird einen Wettkampf auslösen.

Also vergesst diese blöden Flash-JubelperserLobhudeleien und macht die Welt “besser”, indem ihr offene Lösungen vorantreibt.


CeBIT, CeBIT, CeBIT

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Wer glaubt, die Mutter aller Computer-Messen sei tot, hat sich wohl geirrt. Man merkt deutlich, dass die CeBIT bald die Tore öffnet. Die Frequenz an Tweets und Beiträgen mit CeBIT-haltigen Content nimmt täglich zu. Dieses Jahr auch erstmals bei Facebook, wo es eine eigene Fanpage der CeBIT gibt.

Wie Network Relations heute berichtet, verbirgt sich dahinter eine Initiative der Messe-Organisatoren: Push your Business. Das bedeutet, die CeBIT gibt es nicht mehr nur “real zum anfassen”, sondern nun auch verstärkt “virtuell” im Social Web. Natürlich samt kleinem YouTube-Spot, den ich recht gelungen finde.


Öttingers Englisch doch eher normal

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Derzeit wandert das Video durchs Web: Oettinger Talking English - Worse than Westerwave. Aber sind wir mal ehrlich: Treffen wir nicht täglich Menschen, die so sprechen? Es fängt an mit der Oma, die einem am Telefon eine englischsprachige Fehlermeldung mit einem furchtbaren deutschen Dialekt vorliest, bis hin zu Leuten, mit denen man täglich zu tun hat, die aber einfach nie die Möglichkeit haben, englisch zu sprechen und damit einfach keine Übung haben. Grad im Web sind viele Menschen unterwegs, von denen ich immer wieder höre, dass sie US-Serien doch lieber in Originalsprache schauen. Aber sind wir mal ehrlich: ca. 1 Prozent der Deutschen macht dies. Wenn überhaupt.

Auch wenn wir mal in’s Ausland schauen, sehen wir viele Politiker, die international tätig sind und deren Englisch immer untertitelt werden muss, weil man sie sonst nicht versteht. Besonders oft gesehen bei französischen oder indischen Englisch-Sprechern. Ich verstehe einfach nicht, warum jemand, der total normal ist, weil er einen Großteil der Bevölkerung darstellt, im Internet so verspottet wird.

Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass sich die “Digitale Bohème” immer weiter von der Offline-Welt entfernt.


Google arbeitet mit Videokonferenz-Spezialisten zusammen

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Google ist jetzt mit Marratech, einem schwedischen Videokonferenz-Spezialisten eine Partnerschaft eingangen. Mit dem erworbenen Wissen sollen “Googler” dann an Videokonferenzen teilnehmen koennen, wo auch immer eine Internetverbindung zur Verfuegung steht. Ob sie dieses Wissen in ihre Produkte wie Google Talk einbauen, bleibt bisher offen, wuerde aber die Vormachtsstellung auf einen weiteren Bereich ausbauen und vielleicht Konkurrenten wie Skype auf den Plan rufen.