Der Internet Explorer 9 ist da - und er ist gut!

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Niemals hätte ich jemals davon geträumt, einen Blogbeitrag mit dem Internet Explorer zu schreiben, aber hier ist er.

Er, der Browser Microsofts, schafft sogar etwas, was der aktuelle Firefox (Stable, nicht RC) nicht schafft: 95 von 100 Punkten im Acid3-Test. Außerdem find ich das Scrolling sehr schön flüssig. Hinzu kommt, dass dieses in HTML5 geschriebene Blog endlich komplett sichtbar und funktionabel ist.

Weitere technische Details zum Browser lass ich mal weg, da es schon genügend Webseiten zu diesem Thema gibt.


Gedanken zu HTML5-Video

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Mal wieder wurde heute über Flash diskutiert, nachdem Steve Jobs seine Meinung kund tat, warum die mobilen Apple-Geräte kein Flash unterstützen. Ich habe mir da auch direkt mal meine Gedanken gemacht und mich gefragt:

Wie sähe die Internet-Welt aus, wenn Youtube von heute auf morgen alle Videodarstellungen auf HTML5-Video statt Flash umstellen würde?

Einfache Antwort: Toll! Dass die Videos alle auf dem iPad oder iPhone sichtbar wären ist ja nur die Apple-Sicht, aber es würde ein Ruck durch den Browsermarkt geben, da der Internet Explorer auch in der neusten Version kein HTML5-Video unterstützt. Dies ginge nur über Chrome-Frame als Umweg.

Was würde also passieren? In Deutschlands Firmen würde es viele Proteste seitens der Benutzer geben, weil sie einen veralteten Browser benutzen.

Nur was würde unternommen werden? Updates? Nein! Weil man ja immer furchtbar veraltete Software benutzt, kann (oder will) man die Browser nicht aktualisieren und fängt plötzlich an herumzudiskutieren, statt zu updaten. Und da geraten wir in eine Zwickmühle. Die Content-Anbieter müssen in den nächsten Jahren immer 2 unterschiedliche Formate anbieten, damit man die wichtigsten Plattformen unterstützt. Dies kostet viel Geld, viel Weiterentwicklungsaufwand usw.

Und so steht sich die Menschheit (und vor allem die engstirnigen Deutschen) immer schön selbst im Weg, wenn es um Innovation geht.


Simpleres Layout in HTML 5

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Ich hab diesem Blog jetzt mal ein neues Layout gegeben. Es kommt ohne Bilder, aber auch in HTML 5 und ist somit nicht mehr IE-kompatibel, aber es ist mir herzlich egal. Dafür lädt die Seite deutlich schneller und hat nicht so viel Firlefanz.

Mal gucken, wie es so ankommt.


HTML5-Video besser als Flash

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Nur eben noch nicht jetzt.

An allen Ecken wird grad behauptet, dass derzeit HTML5 noch nicht mit Flash mithalten kann, was die Video-Ausgabe angeht, nur weil ein Blogger mal die Rechner-Auslastung beim Abspielen getestet hat. Natürlich ist die HTML5-Umsetzung der Browser noch in den Kinderschuhen. Aber wie war das denn noch vor 4 Jahren mit Flash? Da steckte die Video-Wiedergabe auch noch in den Kinderschuhen und man musste auf EIN Unternehmen warten, welches diese Mankos korrigieren versuchte. Auch heute stecken noch viele Bugs in Flash und meine RAM-Auslastung schießt mit Flash immer in die Höhe.

Aber hier ist doch der Vorteil in HTML5, welches vom Browser interpretiert werden muss. Bei den OpenSource-Browsern gibt es viele verschiedene fähige Leute, die ihre Verbesserungen einbringen können und ich schätze, dass die HTML5-Video-Wiedergabe in einem halben Jahr deutlich besser und ressourcenschonender ist, als die in Flash. Das ist ja der Vorteil einer nicht-proprietären Lösung in den Browsern: das Wissen der Vielen.

Nehmen wir doch die Vergangenheit als Beispiel: Javascript dümpelte seit der ersten Implementation durch Netscape jahrelang vor sich hin. Javascript war toll aber hatte viele Sicherheitsprobleme, wobei ein Gerücht die Runde machte: Javascript ausschalten macht den Rechner sicherer. Dann auf einmal gab es Entwickler, die einen Befehl in Javascript für sich entdeckten: “XMLHttpRequest” und auf einmal war der Modebegriff “AJaX” geboren und die Welt stürzte sich auf Javascript und clientseitige Verarbeitung von Daten und asynchrone Serverzugriffe durch den Browser usw. Alles schön und gut und alle waren zufrieden, bis Webkit und V8 (Chromes Javascript-Engine) geboren war und JS-Benchmarks die Runde machten. Es entbrannte ein Geschwindigkeitskampf zwischen den Browsern und wer wohl der bessere Engine-Entwickler sei. Selbst große Brocken wie der Firefox und Internet Explorer fingen plötzlich an, sich für die stiefmütterlich behandelte JS-Engine zu begeistern und alle Implementationen machten ein Schritt nach vorn.

Auch Video im Browser wird diesen Schritt machen. Bisher gibt es nur eine große Plattform, mit der sich Videos im Browser umsetzen lassen und die Ablösung dieser Marktmacht wird einen Wettkampf auslösen.

Also vergesst diese blöden Flash-JubelperserLobhudeleien und macht die Welt “besser”, indem ihr offene Lösungen vorantreibt.