Youtube Music im Alltag

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Youtube Music Logo Ich war die Tage ab und zu mal unterwegs und dachte mir, dass ich mal Youtube Music testen könne, welches ich dank des Google-Play-Music-Abos sowieso mit drin hab.

Schon vor diversen Wochen hatte ich mal meine Favouriten-Playlist auf das Telefon synchronisiert, sodass ich im Flugzeug gezwungen war auch die Offline-Funktionalität zu testen.

Es spielt Musik - was soll schon schiefgehen

Gesagt, getan: Kopfhörer auf, Musik ab. Soweit okay. Youtube spielt in YT Music nur die Musik von Videos ab, die auch als Musik erkannt wurden. Wenn man also auch einen Vortrag favorisiert hat, ist er nicht zu hören.

Videos sind keine Musik

Grundsätzlich kann man ja mit einem Musik-Player nix falsch machen - allerdings merkt man, dass es Youtube ist. Es stehen die Lieder zur Verfügung, die man auch in Google Play Music findet, sodass der Hörgenuss wie bei Spotify & Co. auch funktioniert.

Hat man allerdings begonnen, Videos zur Playlist hinzuzufügen, kommt da im Audio-Stream eben auch das raus, was im Video noch so zu hören ist, also ein Intro bei vielen Musikvideos oder eben auch ein Outro, wie in diesem Video. Das ist schon äußerst nervig beim Hörgenuss. Jetzt könnte man anfangen, getrennte Playlists zu pflegen, aber für mich sind Playlists wie Tagging - hab ich ein Lied aus den 90ern, will ich es nicht in “90s Audio” und “90s Video” einsortieren müssen, damit ich, wenn ich das Video sehen möchte, die richtigen Videos sehe.

Und dann ist da natürlich noch das sowieso schon überall vermisste Feature, eigene Musik hochladen zu können. Ich habe ausgerechnet aus den 90ern und Anfang 2000er so viel Musik, die YT und Play Music nicht führen. Andere Streaming-Dienste auch nicht. Man kann sie teilweise nicht mal digital kaufen. Und das nervt. Ich hatte ja sogar vor einigen Monaten über einen Wechsel zu Amazon Music Unlimited nachgedacht, aber dann haben auch die das Musik-Upload-Feature abgeschaltet.

Abstürze

Ich habe neulich gehört, dass bei einigen Leuten Youtube Music ständig abgestürzt sei. Nunja, für mich ist ein Absturz verbunden mit der Meldung “Unfortunately Youtube Music has stopped”. Diese bekam ich nicht.

Allerdings läuft das alles trotzdem noch nicht so ganz rund. Immer wenn ich Pause gedrückt habe, hat sich die Software nach wenigen Minuten selbst beendet. Vielleicht hat sie zu viel Energie gezogen und wurde durch das System gekillt oder es beendet sich selbst, weil es ja schließlich seit Zeitraum X ungenutzt ist. Allerdings ist das äußerst nervig.

Außerdem ruckelt der Ton auch gerne mal, was ich bei Play Music in der Form nicht beobachten konnte.

Fazit

Wenn Google also Play Music abschaltet, könnte das eine sehr spannende Sache für mich werden, wenn sie nicht alle bestehenden Features umgezogen haben. Für mich kommen lokale Player/Playlisten/MP3-Files nicht in Frage. Ich will es streamen und kein Dateimanagement und schon gar keinen eigenen Streamingserver betreiben.


Ubuntu für Mobiltelefone - Yet another mobile OS oder Revolution?

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Heute hat Mark Shuttleworth, Gründer von Canonical, sein Betriebssystem Ubuntu für Smartphones angekündigt. Die Keynote dazu:

Was mich persönlich sehr an dem Betriebssystem reizt: Dass es sich um ein Linux handelt. Man kann ganz normale Apps für das Betriebssystem schreiben, wie man es auch schon bei normalen Programmen gewohnt ist. Was ich nämlich sowohl an iOS, als auch Android nicht mag, ist die Tatsache, dass man grundlegend jeweils an eine Programmiersprache (iOS = ObjectiveC, Android = Java) gefesselt ist. Beide Sprache lösen bei mir spontane, beidseitige Lähmung aus, sobald ich anfangen möchte, sie zu benutzen.
Natürlich gibt es dafür inzwischen Workarounds und SDKs, um auch endlich andere Sprachen benutzen zu können, aber am Ende sind es doch nur Krücken.

Bei Ubuntu kann ich endlich die Sprache benutzen, die mir beliebt, das Programm dann kompilieren und als App zur Verfügung stellen. Ich selbst bin noch nicht dazu gekommen, es auszuprobieren, aber ich schätze, dass man auf dem mobilen Betriebssystem einfach ELF-Dateien ausführen kann.

Geschickt ausgedacht hat sich Canonical natürlich, dass Ubuntu ohne Probleme auch auf dem Galaxy Nexus läuft. So brauchen sich Entwickler nicht direkt ein neues Gerät zu kaufen. Aber natürlich hat Google schon großartigerweise Linux als Plattform gewählt, sodass Ubuntu und Android ziemlich kompatibel zueinander sein sollten.

Aber:
So toll die Freiheit der Programmiersprache (bisher C, C++ und JavaScript) und die Offenheit des Systems aber auch sind, hatten die sehr eingeschränkten Sandboxes natürlich auch einen Sinn. Wie das in Ubuntu wirklich gelöst ist, wird sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen zeigen.


Ainol Novo 7 Aurora - 7 Zoll Tablet für 150 Euro

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Da sitzt man nichts ahnend in der Intel Bloghütte und da kommt Florian von nichtlesen.net rein und hat ein Ainol Tablet in der Hand. Es wirkt und ist ein China-Billig-Tablet, allerdings mit faszinierenden Eigenschaften:

Ich finde dies erstaunlich, für ein 150 Euro Gerät, da selbst die großen Hersteller hier failen. Beim ersten kurzen Test muss ich zugeben, dass ich nicht erwartet hätte, dass es großartig performt, aber es läuft erstaunlich flüssig und auch das Spielen auf dem Gerät ist angenehm. Und das will schon was heißen, da es nicht viele Hersteller auf der CeBIT schaffen, mit neueren Geräten so eine UX hinzubekommen.

Hier ein paar Fotos (mit bestem Dank an Caschy):


CeBIT 2012: Tablets - eine Totgeburt jagt die Nächste

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Das komplette Produktsheet nach Klick

Ein sehr großes Thema dieses Jahr auf der CeBIT 2012 sind die Tablets. Alle sind auf der Suche nach der großen neuen Nummer, die sich so gut verkauft, wie das iPad. Die Hersteller versuchen dies mit Android und Windows zu erreichen.

Mit Roland und Nicole von netbooknews sowie Steve von ultrabooknews lief ich durch die Hallen und fand da so manche Kuriosität. Darunter das Ultrapad von Smartbook.

Da wurde tatsächlich das Gehäuse vom Galaxy Tab 10.1 genommen, ein anderes Innenleben reingeworfen (Tegra 3 usw.), Android 4 installiert und fertig. Natürlich ist das Ding fix und die Bedienung ist fluffig, aber wahrscheinlich wird das Gehäuse der Todesstoß für das Gerät in Deutschland werden. Ich erinnere da nur an die Klage von Apple gegenüber Samsung. Darauf angesprochen, grinste man am Stand nur und wich den Antworten aus. Ich schätze, man kennt das Problem :)

Einen Tag später lief ich dann mit Knut und Roman durch die Gegend und fand das qoosurf Tablet (siehe Bild oben ganz). Die armen Hostessen am Stand taten mir bzgl. der Fragerei schon etwas Leid.

Die haben doch tatsächlich die Rahmen des iPad 1 genommen, da noch einen Button an der Kante hinzugebaut und Android-Hardware/-Software reingeworfen. Meine Reaktion: WTF? Eine noch exaktere und sogleich schlechte Kopie herzustellen, ist ja schon grob fahrlässig.

Da merkt man tatsächlich, wie man absichtlich die Leute verarscht. Ich bin ein großer Android-Verfechter und ich hoffe, dass auch die Tablets endlich besser werden. Allerdings nicht mit allen Mitteln. Außerdem verliert Android damit einen bisher recht guten Ruf.


Google sagt Bye Bye zu Picnik, Sky Map und Urchin

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Die Aufräumaktion geht weiter und Google schaltet erneut alte Produkte ab bzw. entwickelt sie nicht weiter.

Wo bislang überwiegend Produkte dabei waren, bei denen ich sowieso nie glaubte, dass sie jemand nutzt, geht es jetzt an Produkte, die ich selbst ständig bzw. oft nutze.

Auf dem Chromebook gibt es ja keine Möglichkeit, Grafiken direkt zu bearbeiten, also benutzte ich dafür gerne Picnik: Bild hochladen, beschneiden, verkleinern, runterladen, benutzen. Dies wird ab dem 19. April doch eher schwierig. Ich hoffe, dass PicasaWeb bis dahin entsprechende Bearbeitungsfunktionen bekommt, da pixlr leider nicht immer so gut funktioniert, wie ich es gerne hätte.

Dann ist da noch die Android-App Sky Map. Diese wird zukünftig Open-Source gestellt, aber nicht mehr von Google weiterentwickelt. Das ist schade, da es für Astronomieproblemfälle wie mich auch mal die Chance bot, zu schauen, welcher Stern da eigentlich zu welchem Sternzeichen gehört.

Das bekannteste Beispiel ist aber wahrscheinlich Urchin. Viele kennen es ja nicht mehr unter diesem Namen, sondern unter “Google Analytics”, aber bevor es von Google gekauft wurde, hatten die Kunden immer die Chance, die Software auf eigenen Servern zu betreiben, was den deutschen Datenschützern wahrscheinlich eine kleine Freudenträne entlockt, aber diese Lizenzen werden ab März 2012 nicht mehr verlängert.

Alles in Allem sollte Google langsam mal aufhören mit seinem Putzwahn, sonst bleibt bald nichts mehr übrig, was man noch wegfegen kann.


Minecraft - jetzt auch auf Android spielen

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Ich werde nie verstehen, warum so viele Menschen Minecraft spielen, aber es scheint ein großartiger Zeitvertreib zu sein. Allerdings brauchte es bisher immer einen Client oder Java-Plugins im Browser. Dies ändert sich jetzt.

Die Minecraft Pocket Edition wurde für alle Android-Geräte freigegeben. Die Jungs von Androidcentral haben das Spiel gleich mal getestet:

Die Software ist ganz normal im Market verfügbar. Beim ersten Test zeigte sich aber, dass es nicht für mein Samsung Galaxy Tab 10.1v verfügbar ist, dafür aber für das Nexus S und das Motorola Xoom. Wahrscheinlich ist Android 3.0 das Problem.


Motorola - die Witzfigur des Android-Marktes

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Den größten Handy-Hersteller-Wechsel-Fehler, den ich je beging, war, damals auf ein Motorola RAZR V3 zu wechseln, deswegen bin ich bei der Marke doch sehr voreingenommen.

Was der Hersteller sich aber mit dem Motorola Milestone/Droid leistet, geht auf keine Kuhhaut mehr. Es wurde angepriesen als Flash-Ready (sobald Android Flash kann, sollte das Milestone es auch haben) und überhaupt war es ein von Google offiziell supportetes Mobiltelefon.

Da kommen wir zum ersten Punkt: Motorola hat auf allen Wegen versucht, mit irgendwelchen Firmen Exklusiv-Verträge zu schließen. Da war z.B. der Megafail-Exklusiv-Vertrag mit XING. Die besagte, dass die XING-Android-App bis Ende Juli 2010 ausschließlich auf dem Motorola Milestone laufen durfte. Das widerspricht jeglichem Android-Gedanken, dass man für eine Plattform entwickelt und dies auf unzähligen Geräten läuft und funktioniert. Dies bescherte verständlicherweise der App sehr viele schlechte Kritiken im Android-Market, vor allem weil sie auch noch furchtbar schlecht von einer externen Firma und nicht XING selbst entwickelt wurde.

Dann wurde jetzt damit begonnen, Android 2.2 (Froyo) für das in den USA verfügbare Motorola Droid (sehr ähnlich dem Milestone) als OTA-Update rauszupushen. Hier wurde direkt mal das Tethering, eine oft gewünschte neue Funktion von Froyo, deaktiviert. Dies liegt daran, dass der Chip angeblich den AP-Mode nicht unterstützt. Ein Workaround für gerootete Handys nutzt den WLAN-Ad-Hoc-Modus, aber dies lässt das Gerät sehr schnell erhitzen und ist auch nicht die Lösung. Hier wurde anscheinend beim Chip gespart (ich schätze, dass es sich wieder nur um 15 Cent o.ä. handelt). Da wundert mich, dass Google sich das gefallen lässt und weiterhin behauptet, dass das Milestone/Droid Android voll unterstützt.

Und dann gibt es da dieses neue Apple-Verhalten, welches Motorola an den Tag legt. Wieder versucht eine Firma, ihre Nutzer zu bevormunden und wenn diese das nicht wollen, werden sie gegängelt, wie es nur geht. Als Beispiel sei da nur die Nutzung eigener ROMs auf dem Telefon genannt.

Aber was soll’s. Da Android ein offenes System ist, kann man als Endnutzer ja glücklicherweise entscheiden, welchen Hersteller und welches Modell man wählen möchte und was zu einem selbst passt.


HTC Desire: Branding loswerden

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Viele haben es gelesen: Das HTC Desire hat jetzt endlich sein offizielles Froyo-Update erhalten. Nur die gebrandeten Handys nicht, weil die Provider nicht hinterherkommen. Ich bin persönlich grundsätzlich gegen die Brandings, da diese meist Software enthalten, die sie auf normalem Wege nicht an die Kunden hätten bringen können. Zumeist weil sie einfach nutzlos oder auf andere Weise großer Müll sind.

Ich hatte ein T-Mobile-Branding, und um das loszuwerden, brauchte ich zwei Dinge: Eine Goldcard und ein neues ROM. Danach ist das Handy, als käme es von HTC selbst und man hat auch als erstes die Updates. Es ist danach NICHT GEROOTET!

Zunächst hier das Image, was nur unter Windows ausgeführt werden kann. Für mich als Linuxer großer Mist, aber alles ist irgendwie möglich ;-)

Download

Während der Download läuft, kann man seine SD-Karte zur Goldcard machen (alle Angaben sind ohne Gewähr und ich nehme keinerlei Haftung für diese Beschreibung, da sie nur eine Übersetzung einer anderen Anleitung ist, außerdem verliert ihr jegliche Garantie für das Gerät):

Ihr braucht:

Schritt für Schritt:

Wenn ihr das Desire jetzt mit der Goldcard hochfahrt, könnt ihr die oben runtergeladene EXE ausführen. Vergewissert euch, dass ihr alle Warnungen verstanden habt und dann kann es losgehen.

Festgestellte Probleme:


iBla - Willkommen in der Nische

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Adobe hat es frisch angekündigt und ich seh da ne Welle schwappen: Flash und AIR kommen auf die Android-Plattform.

Ich selbst bin ja kein Freund von der Instabilität von Flash und AIR, aber ich schätze, dass der exzessive Einsatz auf Webseiten und die dadurch funktionierende Betrachtung durch die Plattform könnte zukünftig beim Enduser die Kaufentscheidung doch deutlicher beeinflussen. Was ja vielen Internetsüchtigen inzwischen nicht mehr auffällt, ist die Tatsache, dass sich Otto-Normalverbraucher auch über Sprache (wird sich wohl nicht mehr lange durchsetzen können) entsprechende Tipps geben, auf welchen Smartphones die Webseiten toller aussehen bzw. überhaupt funktionieren. Und diese Mundpropaganda-Sache wird in 2-3 Jahren doch zeigen, dass die ganzen Flasher nicht direkt auf HTML5, CSS3 und JavaScript umsteigen werden, um Applikationen zu entwickeln und dass Apple’s Produkte immer den Stempel bekommen werden: “Ach, läuft doch da eh nicht”.

Tja, mir egal, wo Steve Jobs doch jetzt eh gezeigt hat (gefunden via Knut), dass er in seiner eigenen Welt lebt.


HTC Hero ist da

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Mit nur 2 Wochen Verspätung ist es jetzt endlich da: Mein HTC Hero Testgerät. Die allerersten Eindrücke:

Ansonsten ist Android schon eine recht smoothige Geschichte und ich freue mich auf den Test.