Mein erstes Laktattraining

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Warum will ich nur jeden Mist ausprobieren? Dieses Mal war es ein sogenanntes Laktattraining. Meine Trainerin Bella erzählte mir davon bei einer der letzten Sessions, als ich meinte, dass ich schon lange keinen Muskelkater mehr hatte.

Erstmal musste ich natürlich googeln, was das Laktattraining überhaupt so kann und fand heraus, dass es die Milchsäure-Produktion ankurbelt und dadurch die Muskeln stärker aufgebaut werden – klingt doch mal nach was. Und so sah das dann aus:

Was sehen wir hier?

Wir sehen hier 2 von 3 Teilen der Übung. Alle arbeiten mit Gewicht auf den Schultern. Die erste Übung (nicht zu sehen), findet auf ebenem Boden mit der 20kg Langhantelstange statt. Diese wird mit 10 einfachen Kniebeugen durchgeführt. Danach folgten dann 15 Sekunden Pause.

Der zweite Satz war wieder die gleiche Langhantelstange, allerdings war der Stand schräg – die Hacken auf dem Gewicht. Sowohl hier, als auch für die nächste Übung werden eigentlich auf einem speziell dafür vorgesehenen Brett durchgeführt, aber das war heute leider verschwunden/kaputt. Mit diesem schrägen Stand dann 12 Kniebeugen. Diese wenn möglich langsam, ca. 3 Sekunden runter, 3 Sekunden wieder hoch. Durch meine nicht vorhandene Erfahrung mit der Übung, habe ich dieses langsame Hoch und Runter nur zur Hälfte geschafft. Auch hier folgen wieder 15 Sekunden Pause. Mehr nicht.

Beim dritten Satz werden die Füße dann noch schräger gestellt – dies war aufgrund des fehlenden Bretts nicht so stark möglich, wie es sollte. Man steht mit dem richtigen Gerät wohl fast wie eine Ballerina bei der Pirouette. Dort habe ich dann mit nur 12,5kg auf der kleineren Langhantel 20 Kniebeugen gemacht.

Diese Übung haben wir dann ganze 5 Mal gemacht. Beim 2. bis 3. Satz ist man ja noch fit und denkt sich: “Och komm, das ist doch easy!”, aber mit jedem weiteren Satz möchte man eigentlich nur noch mit einem Sprung aus dem Fenster von seinem Leid erlöst werden.

Ich bin auf den Muskelkater morgen gespannt.