Diversität bei Feuerwehren, Männer und Frauen, TV-Konsum geht zurück, Aufräumen wie ein Profi und IKEA

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Feuerwehrdebatte

Aus der Kategorie “Epoche der Geisteskranken” gibt es mal wieder eine Meldung, dass wohl bei Feuerwehren zu wenig Diversität herrscht.

Ich weiss gar nicht, wieviel ich essen müsste, damit es der Menge entspricht, die ich kotzen möchte.

Es gibt in Deutschland laut Wikipedia circa 25.000 Feuerwehren, davon circa 24.000 freiwillige Wehren. Und was genau haben solche Menschen an dem Wort “freiwillig” nicht verstanden? Der Großteil der Feuerwehren in Deutschland suchen händeringend nach freiwilligen Helfern und finden keine und dann beschweren sich Leute, dass sie nicht von einer einäugigen Feuerwehrfrau mit Migrationshintergrund gerettet werden? Geht’s euch noch ganz gut? Wenn sich niemand freiwillig meldet, wird sich das auch nicht ändern. Und zwingen kann man keinen.

Was, wenn wir jetzt wieder mit Quoten anfangen? Ich wüsste bei einer freiwilligen Geschichte nicht, wie man eine Quote durchsetzen wollen würde.

Männer und Frauen - nicht immer nur Erziehungssache

Auch wenn es auf den ersten Blick viel wirkt mit über 2 Stunden Laufzeit, aber es ist keineswegs verschwendete Zeit. Und es erklärt so viele Dinge. Für beide Geschlechter. Absoluter Anguckbefehl!

Weniger TV-Konsum bei der jungen Generation

Die Generation unter 50 Jahren guckt so wenig Fernsehen wie nie zuvor. Ich persönlich kann das gut verstehen.

Schaut man sich mal tagsüber die Programme an, hat man die Wahl zwischen Scripted Reality und Senden für 100-jährige. Wenn ich mir meinen Twitter-Stream so anschaue, gucken sehr viele Menschen am Sonntag Abend sogar Dinge wie den Tatort - egal, ob Wiederholung oder nicht. Was die Sender nicht raffen: Das Zeug ist langweilig wie Sau und Wiederholungen sind nix mehr, womit man die junge Generation hinter’m Ofen vorlockt.

Ich hoffe ja bis heute, dass z.B. die öffentlich rechtlichen Sender mal etwas einschränken und auf jeweils einen TV- und Radiosender beschränken. Die Jüngeren verstehen nämlich heute nicht mehr, warum es ein Zwangs-PayTV bezahlen muss, obwohl Netflix & Co. viel besseres Programm liefern, ohne dabei seinen Tageszeitplan auf die Sender anpassen zu müssen.

Die Welt räumt auf

Auf Netflix geht Marie Kondo grad völlig steil. Ihr Serie sorgt vor allem in den USA dafür, dass die Leute sich von ihrem Besitz trennen.

Die Liebste und ich haben solch eine Aufräumaktion schon im Sommer 2017 gemacht, ganz ohne Marie. Aber trotzdem kann ich den Hype völlig verstehen. Es ist unglaublich befreiend, locker mal 13 seines Hausstands oder mehr loszuwerden. Das Gute daran ist: Man kann anderen Menschen auch noch eine Freude damit machen, Möbel oder Klamotten, die noch völlig in Ordnung sind, für kleines Geld oder sogar kostenlos abzugeben.

Und dann ist da ja eh die Bewegung, so wenig Besitz wie Möglich zu haben - was für einen selbst auch sehr beruhigend und befreiend ist. Ich persönlich empfehle übrigens, solche Aktionen circa jährlich zu wiederholen. Mit jedem Mal wird es einfacher und schneller.

IKEA an einem Samstag

Warum lass ich mich eigentlich immer wieder überreden, zu IKEA zu fahren? Vor allem an einem Samstag Abend. Circa eine Stunde vor Feierabend. In Altona.

Warum so spät? Weil wir in Deutschland immer noch diese sinnlosen Ladenschlussgesetze haben, die sich nicht mit meinen Schlafzeiten vereinbaren lassen, wurde es so spät. Dann ist dieser Laden in Altona auch noch unglaublich unsortiert und man such sich dumm und dusselig. Boxen für Kleiderschränke findet man nicht unter Aufbewahrung, so wie alle anderen Boxen, sondern bei den Kleiderschränken.

Die Abholung der gekauften Möbel funktioniert auch nicht, wie bei anderen IKEAs üblich über die Rausholung aus übergroßen Regalen. Nein, man muss sich erstmal bei einem Mitarbeiter melden, der einem einen Zettel mit einer Abholnummer ausdruckt. Damit muss man dann nach der Bezahlung in eine extra Etage, wo es einen Abholschalter gibt.

Und das alles so kurz vor Feierabend. Und da die Mitarbeiter ja sofort die Polizei holen, wenn man nicht pünktlich um 20 Uhr den Laden verlassen hat, gerät man mit der 19:30-Uhr-Ansage schon direkt in Panik und wenn um 19:55 Uhr das um 19:54 Uhr bezahlte Möbelstück nicht schon an der Warenausgabe steht, rennt man direkt Furchen. So als typischer Deutscher.

Das nächste Mal geht es wieder in einen richtigen IKEA, die City-Variante ist nicht so meins.

Dafür haben wir jetzt einen Schrank, der dafür sorgt, dass wir weniger Platz haben und noch weniger Zeug ansammeln. Das passt wieder zum Aufräumthema.