Islam

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Was wir über den Islam wissen müssen

… ich würde eher sagen: Sollten. Die Vera hat da 2008 ein “bisschen” was erzählt. Das sollten sich alle Richtungsgruppen mal angucken, sowohl Rechts, als auch Links und sogar Christen und Muslime. Es ist einfach sehr interessant und erleuchtend. Vieles kennt man, aber man kann noch mehr lernen.


Deutschland räumt auch auf

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Aufräumen geht weiter

Die Frau Kondo scheint auch via Netflix in Deutschland gut Müll zu produzieren:

Haben gestern Abend diese Netflix-Serie mit der freundlichen Japanerin angeschaut, die den Leuten erklärt, wie sie die Bude aufräumen und ordnen und jetzt stehen wir hier vor ausgeräumten Schränken und vielleicht hätte ich mich doch mit Narcos durchsetzen sollen.

— Müller (@gemuellert) January 13, 2019

Bei uns hat der neue Schrank dafür gesorgt, dass das Wohnzimmer aussieht, wie ein Schlachtfeld. Aber das ändert sich ja mit dem Abschluss der Aufräumaktion wieder. Zum Glück. Aber es wirkt jetzt irgendwie leerer.

Nachdem wir selbst heute den ganzen Tag auch noch weiter leergeräumt haben, sieht unser Wohnzimmer aus wie ein Schlachtfeld. Nicht mehr in den Schränken, sondern drumherum. Auf der einen Seite wollen wir ganz viel wegschmeißen, aber bei diversen Sachen bin ich mir unsicher, ob man damit nicht noch anderen Menschen einen Gefallen tun kann. Ich befürchte aber, dass die Sozialkaufhäuser überlaufen mit alter Technik, die niemand haben will, sodass es am Ende doch auf dem Recyclinghof landet.


Diversität bei Feuerwehren, Männer und Frauen, TV-Konsum geht zurück, Aufräumen wie ein Profi und IKEA

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Feuerwehrdebatte

Aus der Kategorie “Epoche der Geisteskranken” gibt es mal wieder eine Meldung, dass wohl bei Feuerwehren zu wenig Diversität herrscht.

Ich weiss gar nicht, wieviel ich essen müsste, damit es der Menge entspricht, die ich kotzen möchte.

Es gibt in Deutschland laut Wikipedia circa 25.000 Feuerwehren, davon circa 24.000 freiwillige Wehren. Und was genau haben solche Menschen an dem Wort “freiwillig” nicht verstanden? Der Großteil der Feuerwehren in Deutschland suchen händeringend nach freiwilligen Helfern und finden keine und dann beschweren sich Leute, dass sie nicht von einer einäugigen Feuerwehrfrau mit Migrationshintergrund gerettet werden? Geht’s euch noch ganz gut? Wenn sich niemand freiwillig meldet, wird sich das auch nicht ändern. Und zwingen kann man keinen.

Was, wenn wir jetzt wieder mit Quoten anfangen? Ich wüsste bei einer freiwilligen Geschichte nicht, wie man eine Quote durchsetzen wollen würde.

Männer und Frauen - nicht immer nur Erziehungssache

Auch wenn es auf den ersten Blick viel wirkt mit über 2 Stunden Laufzeit, aber es ist keineswegs verschwendete Zeit. Und es erklärt so viele Dinge. Für beide Geschlechter. Absoluter Anguckbefehl!

Weniger TV-Konsum bei der jungen Generation

Die Generation unter 50 Jahren guckt so wenig Fernsehen wie nie zuvor. Ich persönlich kann das gut verstehen.

Schaut man sich mal tagsüber die Programme an, hat man die Wahl zwischen Scripted Reality und Senden für 100-jährige. Wenn ich mir meinen Twitter-Stream so anschaue, gucken sehr viele Menschen am Sonntag Abend sogar Dinge wie den Tatort - egal, ob Wiederholung oder nicht. Was die Sender nicht raffen: Das Zeug ist langweilig wie Sau und Wiederholungen sind nix mehr, womit man die junge Generation hinter’m Ofen vorlockt.

Ich hoffe ja bis heute, dass z.B. die öffentlich rechtlichen Sender mal etwas einschränken und auf jeweils einen TV- und Radiosender beschränken. Die Jüngeren verstehen nämlich heute nicht mehr, warum es ein Zwangs-PayTV bezahlen muss, obwohl Netflix & Co. viel besseres Programm liefern, ohne dabei seinen Tageszeitplan auf die Sender anpassen zu müssen.

Die Welt räumt auf

Auf Netflix geht Marie Kondo grad völlig steil. Ihr Serie sorgt vor allem in den USA dafür, dass die Leute sich von ihrem Besitz trennen.

Die Liebste und ich haben solch eine Aufräumaktion schon im Sommer 2017 gemacht, ganz ohne Marie. Aber trotzdem kann ich den Hype völlig verstehen. Es ist unglaublich befreiend, locker mal 13 seines Hausstands oder mehr loszuwerden. Das Gute daran ist: Man kann anderen Menschen auch noch eine Freude damit machen, Möbel oder Klamotten, die noch völlig in Ordnung sind, für kleines Geld oder sogar kostenlos abzugeben.

Und dann ist da ja eh die Bewegung, so wenig Besitz wie Möglich zu haben - was für einen selbst auch sehr beruhigend und befreiend ist. Ich persönlich empfehle übrigens, solche Aktionen circa jährlich zu wiederholen. Mit jedem Mal wird es einfacher und schneller.

IKEA an einem Samstag

Warum lass ich mich eigentlich immer wieder überreden, zu IKEA zu fahren? Vor allem an einem Samstag Abend. Circa eine Stunde vor Feierabend. In Altona.

Warum so spät? Weil wir in Deutschland immer noch diese sinnlosen Ladenschlussgesetze haben, die sich nicht mit meinen Schlafzeiten vereinbaren lassen, wurde es so spät. Dann ist dieser Laden in Altona auch noch unglaublich unsortiert und man such sich dumm und dusselig. Boxen für Kleiderschränke findet man nicht unter Aufbewahrung, so wie alle anderen Boxen, sondern bei den Kleiderschränken.

Die Abholung der gekauften Möbel funktioniert auch nicht, wie bei anderen IKEAs üblich über die Rausholung aus übergroßen Regalen. Nein, man muss sich erstmal bei einem Mitarbeiter melden, der einem einen Zettel mit einer Abholnummer ausdruckt. Damit muss man dann nach der Bezahlung in eine extra Etage, wo es einen Abholschalter gibt.

Und das alles so kurz vor Feierabend. Und da die Mitarbeiter ja sofort die Polizei holen, wenn man nicht pünktlich um 20 Uhr den Laden verlassen hat, gerät man mit der 19:30-Uhr-Ansage schon direkt in Panik und wenn um 19:55 Uhr das um 19:54 Uhr bezahlte Möbelstück nicht schon an der Warenausgabe steht, rennt man direkt Furchen. So als typischer Deutscher.

Das nächste Mal geht es wieder in einen richtigen IKEA, die City-Variante ist nicht so meins.

Dafür haben wir jetzt einen Schrank, der dafür sorgt, dass wir weniger Platz haben und noch weniger Zeug ansammeln. Das passt wieder zum Aufräumthema.


Youtube Music im Alltag

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Youtube Music Logo Ich war die Tage ab und zu mal unterwegs und dachte mir, dass ich mal Youtube Music testen könne, welches ich dank des Google-Play-Music-Abos sowieso mit drin hab.

Schon vor diversen Wochen hatte ich mal meine Favouriten-Playlist auf das Telefon synchronisiert, sodass ich im Flugzeug gezwungen war auch die Offline-Funktionalität zu testen.

Es spielt Musik - was soll schon schiefgehen

Gesagt, getan: Kopfhörer auf, Musik ab. Soweit okay. Youtube spielt in YT Music nur die Musik von Videos ab, die auch als Musik erkannt wurden. Wenn man also auch einen Vortrag favorisiert hat, ist er nicht zu hören.

Videos sind keine Musik

Grundsätzlich kann man ja mit einem Musik-Player nix falsch machen - allerdings merkt man, dass es Youtube ist. Es stehen die Lieder zur Verfügung, die man auch in Google Play Music findet, sodass der Hörgenuss wie bei Spotify & Co. auch funktioniert.

Hat man allerdings begonnen, Videos zur Playlist hinzuzufügen, kommt da im Audio-Stream eben auch das raus, was im Video noch so zu hören ist, also ein Intro bei vielen Musikvideos oder eben auch ein Outro, wie in diesem Video. Das ist schon äußerst nervig beim Hörgenuss. Jetzt könnte man anfangen, getrennte Playlists zu pflegen, aber für mich sind Playlists wie Tagging - hab ich ein Lied aus den 90ern, will ich es nicht in “90s Audio” und “90s Video” einsortieren müssen, damit ich, wenn ich das Video sehen möchte, die richtigen Videos sehe.

Und dann ist da natürlich noch das sowieso schon überall vermisste Feature, eigene Musik hochladen zu können. Ich habe ausgerechnet aus den 90ern und Anfang 2000er so viel Musik, die YT und Play Music nicht führen. Andere Streaming-Dienste auch nicht. Man kann sie teilweise nicht mal digital kaufen. Und das nervt. Ich hatte ja sogar vor einigen Monaten über einen Wechsel zu Amazon Music Unlimited nachgedacht, aber dann haben auch die das Musik-Upload-Feature abgeschaltet.

Abstürze

Ich habe neulich gehört, dass bei einigen Leuten Youtube Music ständig abgestürzt sei. Nunja, für mich ist ein Absturz verbunden mit der Meldung “Unfortunately Youtube Music has stopped”. Diese bekam ich nicht.

Allerdings läuft das alles trotzdem noch nicht so ganz rund. Immer wenn ich Pause gedrückt habe, hat sich die Software nach wenigen Minuten selbst beendet. Vielleicht hat sie zu viel Energie gezogen und wurde durch das System gekillt oder es beendet sich selbst, weil es ja schließlich seit Zeitraum X ungenutzt ist. Allerdings ist das äußerst nervig.

Außerdem ruckelt der Ton auch gerne mal, was ich bei Play Music in der Form nicht beobachten konnte.

Fazit

Wenn Google also Play Music abschaltet, könnte das eine sehr spannende Sache für mich werden, wenn sie nicht alle bestehenden Features umgezogen haben. Für mich kommen lokale Player/Playlisten/MP3-Files nicht in Frage. Ich will es streamen und kein Dateimanagement und schon gar keinen eigenen Streamingserver betreiben.


Lustiger Morgen mit Flugchaos und Bonn

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Lustiger Morgen

Es ging grausam früh aus dem Bett, aber damit kommt man einen Tag mal klar. Ab zum Flughafen. Ich bin da immer viel zu früh, also bin ich extra mal später los – quasi auf den letzten Drücker. War natürlich trotzdem viel zu früh. Meine Fahrzeitenpuffer muss ich dringend mal überdenken, glaub ich. Hab ich sie nicht, wird’s wahrscheinlich schiefgehen. Egal! Dank der neuen Kopfhörer völlig entspannt gewartet und losgeflogen.

Und dann schließen die uns den Flughafen Köln/Bonn direkt vor der Nase! War wohl ‘n büschn kalt und verschneit, sodass die Start-/Landebahn direkt nach der Enteisung direkt wieder zugefroren ist. Also gab es eine Umleitung nach Düsseldorf. Da war ich ja auch noch nie. Zum Glück wurde der Flieger vom Chef auch da hin umgeleitet, also haben wir uns das Taxi nach Bonn geteilt. Warum wir nicht die Bahn genommen haben? Weil die ehemalige Bundeshauptstadt irgendwie eine kaputte Bahnanbindung hat.

Bonn

Na egal, nachdem uns der Taxifahrer mit seinen Binärpedalen (es gab die Gas- und Bremspedale nur in vollständig oder gar nicht getreten) nach Bonn gefahren hat, kamen wir entspannt bei der Deutschen Welle an. Was wir dort gemacht haben? Naja, wir haben mit denen ein Projekt vor. Falls ihr mal bei denen sein solltet: Das Essen dort ist echt lecker.

Die Stadt, vor allem da wo die Deutsche Welle ist (in der Nähe des alten Bundestags direkt am Rhein) ist schon ganz niedlich, fast schon idyllisch. Aber auch etwas tot. Am "Hauptbahnhof" (der ist so klein, ich musste das in Anführungszeichen setzen 😉) wird grad gebaut, deshalb ist das alles ein bisschen hässlich.

Sorry, dass das Bild so verschwommen ist, aber ich hab es im Gehen aufgenommen und die Kamera ist noch neu – ich muss mich damit erstmal eingrooven.


Github, Bonn und Kleinigkeiten

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Github ändert Preismodell

Woohoo, github erlaubt jetzt auch in der kostenlosen Variante unlimitiert viele private Repositories. Da hat sich der Kauf durch Microsoft scheinbar gelohnt. Dass man nur 3 Collaborators hinzufügen kann, reicht mir völlig. Also hab ich gestern direkt mal umgestellt. Wieder 7 Euro im Monat, die man sparen kann. Dafür gibt es ein 👍

Neuer Kollege

Heute hat ein neuer Kollege bei uns angefangen, der mich ein wenig unterstützen darf. Er tut mir jetzt schon Leid, schließlich muss er mit mir auskommen 😎

Früh raus

Morgen muss ich sehr früh aufstehen. Jeder der mich kennt, weiss: es ist quasi mein Todesurteil. Und dann ab zum Flughafen und ab nach Bonn. Da war ich auch noch nie. Mal gucken, wie sich die Stadt im Winter so schlägt.


Social-Media-Unsicherheit, Rückkehr ins Office nach 4 Monaten und Kartenzahlung überall

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Social-Media-Unsicherheit

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich immer mehr Leute von den üblichen Social-Media-Plattformen verabschieden. Wahrscheinlich handelt es ich um die “üblichen” Kurzschlusshandlungen, die man auch in der Politik und den News gerne sieht.

Allerdings gehen mir die Facebook-Plattformen (Instagram, Facebook selbst und WhatsApp) zunehmend auf den Geist mit ihren Stories und den furchtbaren Notifications, dass man die doch endlich mal wieder ansehen sollte, weil Person XYZ “endlich mal wieder” was gepostet hat.

Rückkehr ins Office nach 4 Monaten

Nach 4 monatiger Office-Abstinenz (3 Monate New York und Urlaub im Dezember) bin ich mal wieder im Hamburg-Office gelandet. Das war echt ungewohnt.

Deutsche Coworking-Spaces sind so anders als die US-Versionen. Gar nicht mal so gut, dafür aber mit garantiertem Fenster in Sichtnähe.

Aber wie das so ist, wenn man nicht da war: Erstmal alles wieder zusammensammeln. HDMI-Kabel und -Adapter, alles wieder sinnvoll an den Arbeitsalltag ausrichten, etc.

Kartenzahlung überall

Ich bin dazu übergegangen, nur noch Läden zu besuchen, die Kartenzahlung akzeptieren. Das führt dazu, dass ich seit knapp einem ganzen Monat die gleichen 30 Euro mit mir rumschleppe - da ich meinen Friseur nicht wechseln will, ist der der Einzige ohne Kartenzahlung, den ich noch aufsuche. Ansonsten geht ja inzwischen auch bei einem Großteil der Shops das kontaktlose Bezahlen, sodass Google Pay inzwischen den Großteil meiner Transaktionen erledigt.

Angewöhnt hab ich mir das Ganze in New York, wo ich einfach überall mit Karte zahlen konnte, teilweise sogar musste, da z.B. viele Bäcker und Eisläden nur noch Karte akzeptieren. Ich finde das sehr gut und deutlich hygienischer und ökologisch sinnvoller, da die Bäckereifachverkäuferin nicht für jeden Kunden neue Plastikhandschuhe überziehen muss, weil sie wieder Geld anpacken musste. Deutschland ist in der Hinsicht wie immer ein digitales Entwicklungsland. Das liegt aber auch wieder an der “German Angst”.


Mein erstes Laktattraining

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Warum will ich nur jeden Mist ausprobieren? Dieses Mal war es ein sogenanntes Laktattraining. Meine Trainerin Bella erzählte mir davon bei einer der letzten Sessions, als ich meinte, dass ich schon lange keinen Muskelkater mehr hatte.

Erstmal musste ich natürlich googeln, was das Laktattraining überhaupt so kann und fand heraus, dass es die Milchsäure-Produktion ankurbelt und dadurch die Muskeln stärker aufgebaut werden – klingt doch mal nach was. Und so sah das dann aus:

Was sehen wir hier?

Wir sehen hier 2 von 3 Teilen der Übung. Alle arbeiten mit Gewicht auf den Schultern. Die erste Übung (nicht zu sehen), findet auf ebenem Boden mit der 20kg Langhantelstange statt. Diese wird mit 10 einfachen Kniebeugen durchgeführt. Danach folgten dann 15 Sekunden Pause.

Der zweite Satz war wieder die gleiche Langhantelstange, allerdings war der Stand schräg – die Hacken auf dem Gewicht. Sowohl hier, als auch für die nächste Übung werden eigentlich auf einem speziell dafür vorgesehenen Brett durchgeführt, aber das war heute leider verschwunden/kaputt. Mit diesem schrägen Stand dann 12 Kniebeugen. Diese wenn möglich langsam, ca. 3 Sekunden runter, 3 Sekunden wieder hoch. Durch meine nicht vorhandene Erfahrung mit der Übung, habe ich dieses langsame Hoch und Runter nur zur Hälfte geschafft. Auch hier folgen wieder 15 Sekunden Pause. Mehr nicht.

Beim dritten Satz werden die Füße dann noch schräger gestellt – dies war aufgrund des fehlenden Bretts nicht so stark möglich, wie es sollte. Man steht mit dem richtigen Gerät wohl fast wie eine Ballerina bei der Pirouette. Dort habe ich dann mit nur 12,5kg auf der kleineren Langhantel 20 Kniebeugen gemacht.

Diese Übung haben wir dann ganze 5 Mal gemacht. Beim 2. bis 3. Satz ist man ja noch fit und denkt sich: “Och komm, das ist doch easy!”, aber mit jedem weiteren Satz möchte man eigentlich nur noch mit einem Sprung aus dem Fenster von seinem Leid erlöst werden.

Ich bin auf den Muskelkater morgen gespannt.


Mein erstes Youtube-Video

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Woohoo! Ich habe mein erstes Youtube-Video hochgeladen. Ich habe natürlich schon vorher Videos hochgeladen, aber nie veröffentlicht, weil interne Partyvideos mit Singstar, bzw. Tests für Apps die ich gebaut habe und die zu Youtube hochgeladen haben.

Nun aber waren ja die Online-Marketing-Rockstars 2018 und ich hab da mal eine kleine Kamera auf meinen Ausblickspunkt gestellt und ein kleines Timelapse-Video am Eingang der ersten Messehalle erstellt, durch den alle durch mussten.


Abnehm-Jubiläum

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Wow, 2 Jahre sind geschafft. Zwei Jahre nach dem Start meiner großen Abnehmchallenge. Hier mal ein Vergleich zwischen den Zeiträumen:

Es war und ist weiterhin viel Arbeit, diesen neuen Status zu erhalten, aber irgendwie macht es doch Spaß, abends nicht mehr faul eine natürliche Sofasitzheizung darzustellen, sondern sich regelmäßig, einige würden “zu regelmäßig” sagen, körperlich zu betätigen.

Während ich mich allerdings anfangs darauf konzentrierte, so viele Kilometer wie möglich am Tag zurückzulegen und meinen Körper dazu zwingen, Kalorien zu verbrennen, bin ich inzwischen dazu übergegangen, meinen Körper neu mit Kilos zu bepacken. Dieses Mal probier ich allerdings der Abwechslung halber Muskeln statt Fett aus - mal gucken, wie das so wird. Und damit mein Körper nicht direkt anfängt, die Muskeln wieder abzubauen, weil es für ihn ja so schön einfach ist, habe ich die Menge der Cardio-Einheiten erstmal auf ein Minimum heruntergefahren.

Angefangen hab ich den ganzen Blödsinn (okay, Abnehmen ist kein Blödsinn) ja damals, um ja keinen Bandscheibenvorfall mehr zu bekommen und was soll ich sagen: Ich glaube, ich habe bisher keinen mehr bekommen. Dafür hab ich es irgendwie geschafft, Rückenmuskulatur aufzubauen (jaja, die Muskulatur ist immer da, nur entweder ausgebildet oder eben nicht). Meine Trainerin meinte sogar, dass ich mehr aufgebaut habe, als für so “Neulinge” normal sei. 😎

Wie dem auch sei: Ich fühle mich gut und wohl, aus 113kg wurden zwischenzeitlich 74kg und nach Beginn des Muskelaufbaus bin ich jetzt bei 86kg. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen machen durfte, ich meine übergroßen Klamotten inzwischen entsorgen durfte und jetzt in normalen Bekleidungsgeschäften normale Größen kaufen darf.

Vielen Dank an alle, die mir dabei geholfen und mich unterstützt haben. Und natürlich auch an die, die nicht an mich geglaubt haben, denn nur so konnte ich euch das Gegenteil beweisen. 🖖