Mein erstes Laktattraining

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Warum will ich nur jeden Mist ausprobieren? Dieses Mal war es ein sogenanntes Laktattraining. Meine Trainerin Bella erzählte mir davon bei einer der letzten Sessions, als ich meinte, dass ich schon lange keinen Muskelkater mehr hatte.

Erstmal musste ich natürlich googeln, was das Laktattraining überhaupt so kann und fand heraus, dass es die Milchsäure-Produktion ankurbelt und dadurch die Muskeln stärker aufgebaut werden – klingt doch mal nach was. Und so sah das dann aus:

Was sehen wir hier?

Wir sehen hier 2 von 3 Teilen der Übung. Alle arbeiten mit Gewicht auf den Schultern. Die erste Übung (nicht zu sehen), findet auf ebenem Boden mit der 20kg Langhantelstange statt. Diese wird mit 10 einfachen Kniebeugen durchgeführt. Danach folgten dann 15 Sekunden Pause.

Der zweite Satz war wieder die gleiche Langhantelstange, allerdings war der Stand schräg – die Hacken auf dem Gewicht. Sowohl hier, als auch für die nächste Übung werden eigentlich auf einem speziell dafür vorgesehenen Brett durchgeführt, aber das war heute leider verschwunden/kaputt. Mit diesem schrägen Stand dann 12 Kniebeugen. Diese wenn möglich langsam, ca. 3 Sekunden runter, 3 Sekunden wieder hoch. Durch meine nicht vorhandene Erfahrung mit der Übung, habe ich dieses langsame Hoch und Runter nur zur Hälfte geschafft. Auch hier folgen wieder 15 Sekunden Pause. Mehr nicht.

Beim dritten Satz werden die Füße dann noch schräger gestellt – dies war aufgrund des fehlenden Bretts nicht so stark möglich, wie es sollte. Man steht mit dem richtigen Gerät wohl fast wie eine Ballerina bei der Pirouette. Dort habe ich dann mit nur 12,5kg auf der kleineren Langhantel 20 Kniebeugen gemacht.

Diese Übung haben wir dann ganze 5 Mal gemacht. Beim 2. bis 3. Satz ist man ja noch fit und denkt sich: “Och komm, das ist doch easy!”, aber mit jedem weiteren Satz möchte man eigentlich nur noch mit einem Sprung aus dem Fenster von seinem Leid erlöst werden.

Ich bin auf den Muskelkater morgen gespannt.


Mein erstes Youtube-Video

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Woohoo! Ich habe mein erstes Youtube-Video hochgeladen. Ich habe natürlich schon vorher Videos hochgeladen, aber nie veröffentlicht, weil interne Partyvideos mit Singstar, bzw. Tests für Apps die ich gebaut habe und die zu Youtube hochgeladen haben.

Nun aber waren ja die Online-Marketing-Rockstars 2018 und ich hab da mal eine kleine Kamera auf meinen Ausblickspunkt gestellt und ein kleines Timelapse-Video am Eingang der ersten Messehalle erstellt, durch den alle durch mussten.


Abnehm-Jubiläum

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Wow, 2 Jahre sind geschafft. Zwei Jahre nach dem Start meiner großen Abnehmchallenge. Hier mal ein Vergleich zwischen den Zeiträumen:

Es war und ist weiterhin viel Arbeit, diesen neuen Status zu erhalten, aber irgendwie macht es doch Spaß, abends nicht mehr faul eine natürliche Sofasitzheizung darzustellen, sondern sich regelmäßig, einige würden “zu regelmäßig” sagen, körperlich zu betätigen.

Während ich mich allerdings anfangs darauf konzentrierte, so viele Kilometer wie möglich am Tag zurückzulegen und meinen Körper dazu zwingen, Kalorien zu verbrennen, bin ich inzwischen dazu übergegangen, meinen Körper neu mit Kilos zu bepacken. Dieses Mal probier ich allerdings der Abwechslung halber Muskeln statt Fett aus - mal gucken, wie das so wird. Und damit mein Körper nicht direkt anfängt, die Muskeln wieder abzubauen, weil es für ihn ja so schön einfach ist, habe ich die Menge der Cardio-Einheiten erstmal auf ein Minimum heruntergefahren.

Angefangen hab ich den ganzen Blödsinn (okay, Abnehmen ist kein Blödsinn) ja damals, um ja keinen Bandscheibenvorfall mehr zu bekommen und was soll ich sagen: Ich glaube, ich habe bisher keinen mehr bekommen. Dafür hab ich es irgendwie geschafft, Rückenmuskulatur aufzubauen (jaja, die Muskulatur ist immer da, nur entweder ausgebildet oder eben nicht). Meine Trainerin meinte sogar, dass ich mehr aufgebaut habe, als für so “Neulinge” normal sei. 😎

Wie dem auch sei: Ich fühle mich gut und wohl, aus 113kg wurden zwischenzeitlich 74kg und nach Beginn des Muskelaufbaus bin ich jetzt bei 86kg. Ich bin froh, dass ich diese Erfahrungen machen durfte, ich meine übergroßen Klamotten inzwischen entsorgen durfte und jetzt in normalen Bekleidungsgeschäften normale Größen kaufen darf.

Vielen Dank an alle, die mir dabei geholfen und mich unterstützt haben. Und natürlich auch an die, die nicht an mich geglaubt haben, denn nur so konnte ich euch das Gegenteil beweisen. 🖖


Messerangriff, Fitnessstudioeröffnung und Protein-Tortillas

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Messerangriff wegen Fitnessstudioeröffnung

Was macht ihr so an sportfreien Tagen? Also ich geh in’s Fitnessstudio. Die Kette Fit/One hat heute ein neues Studio in Hamburg-Harburg (irgendwo in Bayern, da südlich der Elbe) eröffnet.

Meine Fresse, Himmel und Menschen in dem Teil unterwegs. Wenn sich nur die Hälfte der Menschen dort anmeldet, die es äußerlich nötig hätte, würde die Adipositasquote deutlich fallen.

Schild: Max. 400 Personen auf dieser Ebene Das neue Studio hat 6 Etagen und dank des noch nicht freigegebenen Fahrstuhls im Gebäude haben heute viele Menschen Sport machen dürfen, den sie vielleicht gar nicht so wollten. Der Ausblick oben wäre auch toll, wenn man nicht auf Harburg und alte, graue Gebäude gucken würde.

Was mir ein Trainer heute dort erzählte, setzte dem schlechten Ruf Harburgs aber auch noch die Krone auf: Als die Mitarbeiter auf Promo-Tour waren, um neuen Kunden in Harburg das Studio schmackhaft zu machen, wurden sie sogar mit dem Messer bedroht, weil das Studio nicht, wie ursprünglich geplant, im Dezember ‘17, sondern eben im März 2018 eröffnet wurde. Außerdem wurden sie sehr oft bepöbelt und beschimpft, teilweise wurden ihnen Zettel von anderen Ketten in die Hand gedrückt. Einfach respektlos die Menschen dort. Meine Vorurteile diesem Stadtteil gegenüber wurden mal wieder bestätigt.

Protein-Tortillas

Unser Abendessen Eines unserer Neuentdeckungen sind wirklich die Protein-Tortillas von Got7 Nutrition (die Website ist unter aller Kanone!). Während die meisten Tortillas mit ca. 50% Kohlenhydraten glänzen, sind die von Got7 mit 17% KH, 19% Eiweiß und 21g Ballaststoffen hammergut für die Low-Carb-Ernährung.

Empfohlen wurden sie uns von einem unserer Nutrition-Dealer aus Hamburg, dem Schanzenfit. Aus einem mir unerfindlichen Grund, laufen die Tortillas wohl nur hier, da unsere anderen Dealer diese nicht führen bzw. wieder aus dem Programm genommen haben.

Pommes Sauce von Got7 Als Grundlage auf den Tortillas empfehle ich auch die Pommes Sauce von Got7, die halt 19kcal auf 100g (ca. 3 kcal/Portion) hat und mit 1,8g Kohlenhydraten auf 100g quasi überhaupt nicht ins Gewicht fällt.

Diese Mayonnaise ist nichts, was man in großen Mengen verzehren möchte, da die Flasche mit 265ml mit knapp €4,50 (ich muss nochmal nachfragen, warum ich so viel dafür bezahle, wenn es im Online-Shop nur €2,99 zzgl. Versand kostet) echt nicht günstig ist. Einen Nudelsalat, bei dem man also ein Glas Mayo verbraucht, könnte man dann nach Aufnahme eines Kredits damit bauen. Es ist eher was zum Reindippen oder für kleine Mengen auf Burgern.

Disclaimer: Ich habe ALLE Produkte selbst gekauft und selbst getestet. NICHTS davon wurde von irgendwem gesponsort, außer der 10% Rabatt als Fitnessstudio-Kunde, die ich in den Shops bekomme.


Mein Tag bei Google mit Cloud Onboard

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Puh, war das früh heute morgen, als der Wecker klingelte. Während ich normalerweise um 8:30 Uhr darüber nachdenke, meinen Kadaver aus dem Bett zu bewegen, musste ich heute um diese Uhrzeit schon in der Hamburger Innenstadt sein. Es ging zur Veranstaltung “Google Cloud Onboard” und ich dachte mir: “Ach komm, da kannste noch was lernen!”

Na gut, ich schieb es auf die Zielgruppe: Menschen, die von ihren Arbeitgebern dazu gezwungen werden, Hardware im Keller zu pflegen - für die war das was.

Otto

Viel spannender sind bei solchen Veranstaltungen dann doch die Gespräche mit anderen Menschen. Z.B. musste ich heute lernen, dass es bei Otto einen Chief Security Officer gibt, der der Meinung ist, dass nur Apple-Geräte sicher sind und die Firmentelefone mit Android abschafft. Für mich eine Personalie, der ich kündigen würde. Grund: Schwere Inkompetenz und Apple-Hipstertum. Aber was wir wahrscheinlich wieder nicht begreifen: Security by Obscurity ist Industriestandard.

Speaker sind auch nur Menschen, aber…

Was mich auf der #GoogleCloudOnboard auch gestört hat: Ich musste einen der Speaker ein paar mal korrigieren, weil er falsche Dinge erzählt hat. Klar, macht jeder mal Fehler, aber veraltete Informationen zu erzählen, wenn man ein Produkt promoten möchte, ist da eher kontraproduktiv.

Wenn ich Dinge zeigen will, sollte ich diese auch vorher mal testen.

Teilnehmer sind komisch

Warum besuche ich als französisch-sprachiger Mensch eine Veranstaltung, die von Anfang an mit “DEUTSCH” ausgeschrieben wurde, wenn es eine Woche später die gleiche Veranstaltung auf Englisch gibt und beschwere mich dann, dass das ja alles nur auf Deutsch und nicht auf Englisch sei?

Fehlende Frauen

Es waren ca. 150 Leute für die Veranstaltung angemeldet. Bei einem kostenlosen Event kannst du immer locker von einer 33% NoShow-Rate ausgehen, also reden wir mal von 100 Teilnehmern. Zwischen diesen 100 Leuten waren nur 5 Frauen und ich frage mich, ob das Thema zu speziell ist oder was dazu beiträgt, dass das weibliche Geschlecht nicht vor Ort war. Zwingen kann man natürlich niemanden, aber trotzdem traurig.

VIM-Nutzer

Ich könnte mich immer darüber amüsieren, wenn Menschen den vim schräg benutzen. Immer wieder sehe ich in Präsentationen, so auch heute, dass die Nutzer :wq statt :x benutzen, wenn sie schreiben und beenden wollen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Varianten ist nur, dass :x nur schreibt, wenn sich wirklich was verändert hat und dann die Datei schließt. Die Kombination :wq widerum schreibt immer das File und beendet dann. Ich persönlich sehe keinen Vorteil darin, eine Datei zu schreiben, die sich nicht geändert hat. Aber die Gewohnheit hat die Menschen wohl doch fester im Griff, als man denkt.

Alte Konzernstrukturen

Beim Mittagessen eine schöne Diskussion gehabt, wie sehr Deutschland im Bereich Cloud hinterherhinkt und diverse Eindrücke, auch von erfahrenen (ja, sie waren alt) Menschen gehört, die viele Kunden diesbezüglich beraten. Am Ende geht es immer wieder um Datenschutz-Themen, die falsch verstanden werden und um typisch deutsche Ansichten seitens einiger Sicherheitsverantwortlicher, die sich nie weiterentwickelt haben. Schön sind auch immer wieder Sätze, die da fallen, wie “Ich mach das jetzt seit 25 Jahren und habe noch 8 Jahre vor mir, da wird jetzt nichts mehr geändert!” - dies führt dazu, dass der nächste 58-jährige Mensch an seine Position kommt, der der gleichen Meinung ist. Und schon befindet sich ein Unternehmen oder Behörde in der Abwärtsspirale des Fortschritts.

Jeder hat sein Thema!

Natürlich hat jeder so seine Themen, über die er stundenlang schwadronieren kann. Wenn jemand aber einen Überblick über ALLE Produkte liefern soll, ist es unvorteilhaft, sehr viel nur über das eine Thema zu lamentieren, das man gut kennt und dafür die anderen Themen quasi im Schnelldurchlauf mal kurz anspricht oder gerne auch als nicht relevant abtut.

Das hat nämlich dann zur Folge, dass Zuhörer, die keine Container brauchen/wollen, sondern eine AppEngine oder Cloud Functions, dann der Meinung sind, dass die Google-Produkte für sie nicht passen und gehen zu Amazon oder Microsoft.

Ja, jeder hat sein Thema, aber dann nimmt man eben mehrere Speaker und nicht einen, der nur ein Spezialthema hat und zum Rest dann nichts oder wenig sagen kann – oder wie heute, die Inhalte der Slides vorliest: “Öööhm, hier sieht man mal eine Dataflow Pipeline… ähm, also ganz klassisch… ähm…”

Vielleicht muss ich das doch selbst machen.


Unsanft geweckt werden, was will man mehr?

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Wie kann man eigentlich unsanfter geweckt werden, als durch einen Rauchmelder?

Durch einen Rauchmelder, dessen Batterie mit einem lauten Knall geplatzt ist und der dann mit der Restenergie auslöst.

Geplatzte Batterie Geplatzte Batterie

Wenn ein Tag so toll beginnt, kann es nur noch katastrophaler werden.


Kostenloser Nahverkehr - lauf durch's Dorf, los!

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Die aktuelle Sau, die durch’s Dorf getrieben wird, ist die Überlegung, kostenlosen Nahverkehr anzubieten. Ausgelöst hat das wahrscheinlich ein Artikel, der vor Kurzem erschien, bei dem berichtet wurde, dass so ein Unterfangen in Melbourne in Australien funktioniert hat und die Luft besser ist, die Stadt Geld spart, weil sie die Straßen seltener sanieren müssen, etc.

Alleine am Beispiel Hamburgs hat der HVV mal nachgerechnet und es würde die Stadt jedes Jahr ca. eine Elbphilharmonie kosten.

Aber die Überlegung selbst ist schon basierend auf den Artikeln so ein Quatsch. Wenn man sich das Lieblingsbeispiel Melbourne nämlich mal genau anschaut, dann ist dort mitnichten der gesamte Nahverkehr kostenlos.

  1. ist dort nur die Tram kostenlos
  2. ist die Tram nur im Innenstadtbereich kostenlos (genauer in einem Gebiet mit Ausmaßen von nicht mal 2.5×3.5 km)
  3. der Rest des Nahverkehrs kostet genauso viel im im deutschen Durchschnitt

Es handelt sich also mal wieder um einen Schnellschuss von Politikern, die nur die Überschriften von Artikeln lesen und danach dann ihre Chance wittern, mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Wahrscheinlich würde es sogar funktionieren, wenn wir ein paar Innenstädte in Deutschland mit kostenlosem Nahverkehr ausstatten würden, aber dafür haben wir zu unterschiedliche Strukturen in unseren Städten. Wenn man sich mal Berlin anschaut: Welchen Bereich würde man da denn “Innenstadt” nennen?

In Hamburg ist das vielleicht noch halbwegs einfach, aber warum würde man nicht Altona, St. Pauli oder auch die Schanze kostenlos machen? Diese Diskussion möchte doch auch wieder niemand führen.


Bock auf Go-Entwicklung?

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Gopher Go ist in aller Munde. Und damit mein ich nicht das alte japanische Spiel, sondern die Programmiersprache. Ich persönlich arbeite jetzt seit 2013 mit dieser Sprache und will derzeit gar nichts anderes mehr machen.

Viele Arbeitgeber verwehren sich ja dieser Sprache – sie kennen sie oft nicht oder sind so eingefahren, dass sie glauben, man könne die bisherige Komplexität niemals in endlicher Zeit nachbauen. Und genau das sehe ich anders. Oft kann man sich, wenn man mal von vorn anfängt, ekliger Altlasten entledigen und Komplexität entfernen, die nie jemand gebraucht hat. Genausogut bringt man ein Projekt mal in die Neuzeit hieven und veraltete Designpatterns durch aktuelle ersetzen.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du Bock Go zu lernen oder kannst es sogar schon und hast Bock auf was Neues? Mein aktueller Arbeitgeber Contentflow ist grad auf der Suche nach Entwicklern.

Was wir eigentlich machen?

Simple Antwort: Irgendwas mit Livestreaming.
Umfangreichere Antwort (das ist keine Werbeverkaufsveranstaltung, deshalb hier die Entwicklerbeschreibung): Wenn du z.B. ein Event live zu Facebook oder Youtube streamen möchtest, kann man das heute recht einfach per App machen. Möchtest du zu beiden gleichzeitig streamen, wird es schon schwieriger. Möchtest du zu vielen Plattformen und deiner Website streamen, brauchst du ein kompliziertes Setup und viel Bandbreite. Contentflow löst dieses Problem. Du streamst zu uns und wir kümmern uns um den Rest.
(Wir bieten auch Full-Service an, aber das ist für Devs jetzt eher unrelevant)

Hier mal ein paar persönliche Eindrücke, was ich so für Vorteile sehe:

Was ein Bewerber mitbringen sollte (ja doch, ein paar Ansprüche haben wir auch):

Melde dich einfach unter jobs@contentflow.org

PS. Hast du deine Jobbeschreibungsbingo-Karte voll bekommen?
PPS. Du wunderst dich, warum das die flapsigste Jobbeschreibung ever ist? Weil dies hier mein Blog ist und ich Dinge schreibe, die mir gefallen. Das ist kein Jobportal hier, allerdings suchen wir Kollegen und deshalb habe ich aus meinem Blickwinkel beschrieben, was wir brauchen und auch meinen persönlichen Eindruck davon.


Junge Künstlerin in der Bahn und mehr Blogger

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Ich bin heute morgen gemalt worden. In der S-Bahn. Wie ich schlafe. Mir saß eine junge Künstlerin gegenüber, die es geschafft hat, mich in Windeseile beim Schlafen zu malen. Sie hat es mir nicht direkt gezeigt, aber beim Aussteigen hab ich das Resultat gesehen. Wahrscheinlich werden wir es erst alle zu Gesicht bekommen, wenn sie mal berühmt wird. Die war echt gut, obwohl das Motiv eher Krähe als Singvogel war.

Statista ist auch so ein unglaublicher Verein. Da wird WhatsApp mit sozialen Netzwerken verglichen:

Wie wär’s, wenn wir mal die Benutzung von sozialen Netzwerk mit der Nutzung von Smartphones, PCs, WLAN oder mit der Häufigkeit des Ein- oder Ausatmens vergleichen?!

Aber eine Überschrift wie “Facebook stagniert in Deutschland – während Messenger wie WhatsApp & Co. weiter wachsen” klingt halt geiler als: “Mehr Menschen kommunizieren über mehr Plattformen”.

Was ich daran halt so schlimm finde: Natürlich kommunizieren Menschen und da wir in Deutschland mit Mobilfunkdatenpreisen immer noch hinterherhinken, ist es nicht überraschend, dass immer mehr Menschen Smartphones mit Messengern verwenden, die bisher alte Klapphandys hatten. Nur sind diese Messenger “neuer” als soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram oder Snapchat. Und jeder der bei den Netzwerken sein möchte, ist auch bereits da.

Bei Netzwerken, die von älteren Menschen genutzt werden, wie Facebook und Twitter, kann ich mir sogar vorstellen, dass dort die Nutzerzahlen eher sinken - denn sind wir ganz ehrlich: Das Publikum stirbt denen inzwischen häufiger weg, als dass junge neue Mitglieder dazukommen. Und dann haste die Leichen da in der Datenbank rumlungern.

Gefühlt sind seit dem Jahreswechsel wieder mehr Blogger zu ihren Wurzeln zurückgekehrt (Löschgesetz aka NetzDG ick hör dir trapsen) und befüllen ihre Blogs wieder mehr mit Inhalten. Ich mag das und habe vor zwei Monaten den guten alten Feedreader reaktiviert.


Spinat mit Arbeitsspeicher, IE11 mit Video und zu wenig Leistung

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Wieviel Arbeitsspeicher uns dieser Spinat wohl zur Verfügung stellt?

Scheinbar nicht mehr allzu viel, da er zurückgerufen wird. Hat wohl scharfe Kanten drin, die beim Verschlucken ein Problem werden könnten. Habt ihr euren RAM schon mal probiert? Mir ist er zu hart.

Zwischendrin hab ich dann den Internet Explorer das tausendste Mal in meinem Leben verflucht, ihn aber auch das tausendste Mal besiegt. Heute ging es darum, H264 abzuspielen, wenn die Seite über einen iframe eingebunden wird und die einbettende Seite folgenden Meta-Tag nicht eingebunden hat:

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=edge">

Fazit: Geht nicht. Einbettende Seite geändert und schon ging es. Aber bis man darauf kommt, vergehen gern mal ein paar Stunden.

Ich muss mich grad aus Gründen mit der Neubeschaffung eines Rechners beschäftigen und bin fasziniert, wie verbrecherisch doch die PC-Hersteller und -Verkäufer bei der Zusammenstellung der Hardware agieren. Die knallen sowohl in Laptops als auch PCs nur 4 GB RAM rein, vielleicht auch mal 8 GB, aber was genau soll das?

Eine Minimalausstattung heute benötigt sowohl bei Windows als auch Mac mindestens 16 GB RAM, damit die Kiste nicht sofort rumlahmt. Und dann drehen sie dir solche lahmen Kisten für 1.000 Euro an, weil sie ja einen Intel Core i5 reinwerfen. Mit 2 GhZ und 4 Kernen. Was soll das? Damit ziehste echt keine Wurst vom Teller und schon gar nicht öffnest du damit Programme in endlicher Zeit.

Das ist nur noch Abzocke und die Menschen werden noch schlimmer über den Ladentisch gezogen als früher und ich frage mich, in welchem Jahrhundert die Preise für Hardware mal wieder fallen.