„Das erste Barcamp in meiner Heimat Lübeck? Da muss ich hin!“ und heute war der erste Tag des Barcamps. Fazit: Gute Entscheidung.

Zuerst mal ging es los, dass der Einlass ganz flüssig lief. Über den Barcode konnte sehr schnell die Einlassverifizierung abgetan werden. Jacken, Lanyards und T-Shirts waren ein bisschen entzerrt platziert, sodass es nirgends Gedränge gab.

Sessionplanung

Die übliche Sessionplanung war die Ungewöhnlichste, die ich je auf einem Barcamp sah - es gingen so viele Leute nach vorne, dass schon vorher klar war, dass die verfügbaren Räume nicht ausreichen werden. Und so passierte es dann auch, dass eben das Sessionboard voll war, bevor alle Leute ihre Session vorstellen konnten. Beim Barcamp Hamburg vor 2 Wochen musste Vivian die Leute antreiben, noch weitere Sessions anzubieten. Das hab ich wirklich noch nie erlebt.

Die erste Session - eine Verkaufsveranstaltung

Vorgestellt wurde die Session damit, dass der Vortragende zeigen wollte, wie man sinnvoll E-Mails verschlüsseln kann. Na gut, dachten sich auch diverse andere Kellerkinder. Schon auf der ersten Slide prangte ein Logo, aber ich blieb sitzen. Was für ein Fehler – dachte ich. Denn ja, der Businesskasper wollte versuchen, den Leuten sein proprietäres Produkt aufzuquatschen und die Vorteile davon zu zeigen, dass Mailanhänge nicht beim Empfänger ankommen, sondern auf seinem Server liegen (in verschlüsselt wohl, aber der Key liegt daneben) und der Empfänger bekommt eine Benachrichtigung, dass die Mail und der Anhang dann über eine Website abgerufen werden können. Ganz große Katastrophe.

Eine Beschwerde beim Orga-Team beschaffte ihm dann eine Standpauke nach der Session, dass er als Nicht-Sponsor so einen Blödsinn zu lassen hat.

Wir (also ein paar andere Kellerkinder und ich) haben ihm dann sein Produkt in der Luft zerrissen. Musste sein.

Mittag

Wie das nach so einer Session immer ist: Man kommt ja im Leben nicht schnell zur nächsten, sondern tauscht sich mit anderen aus. Das passierte dann so lange, dass direkt schon das Essen aufgefahren wurde und ich die 2. Session ausgelassen habe.

Das Essen war sehr lecker, ein grosses Lob an das Catering.

Es ging weiter mit einer Drupal-Session. Ausgerechnet ich in einer Drupal-Session. Naja, war mal interessant, benutzen werd ich es weiterhin nicht. Die Session „Unnützes Wissen im Marketing“ war bestimmt was für die Marketing-Menschen im Publikum. Ich war nur da, wegen der Tierbilder. War aber unterhaltsam.

Und zu guter letzt hab ich mir von John Heaven die Brexit-Session angeschaut, in der er seinen Sicht der Dinge (als Brite) schilderte. Die Session hatte im Übrigen das beste Hashtag: #fuckfuckfuck

Zum Schluss des Tages gab es dann noch die Abschlusssession, noch mehr Essen und selbstgezapftes Bier.

Die Sponsoren in diesem Jahr:

Gold-Sponsoren

Silber-Sponsoren

Bronze-Sponsoren

Alles in Allem war dieser Tag ein sehr gelungener Start für ein erstes Barcamp in der Stadt.