Das war’s auch schon wieder, das Barcamp Hamburg. Gestern und vorgestern fand es statt und ich war nach 2 Jahren Pause mal wieder da. Und was soll ich sagen: Es war wieder schön.

Die Sessions hatten es dieses Jahr auch wieder in sich.

Tag 1

Angefangen hab ich selbst mit meiner Session »Vom Bierfass zum Sixpack«, in der ich erzähle, wie ich in nur 4 Monaten fast 40kg abgenommen habe. Wie immer hab ich spannende Geschichten von anderen Leuten mitnehmen können, die ähnliche Erfahrungen machen konnten, wie ich.

Fotos: © Malte Klauck / Hamburg Fotografiert

Danach ging es in die Session »Ernährungswende selber machen«, bei der es sich um eine Self-Marketing-Aktion handelte und dessen Slides wie frisch von der Vorstandssitzung aussahen. Schwieriges Thema und wird nur schwer skalieren. Leider.

Nach einem kurzen Mittag ging es weiter zu den beiden Hochbahn-Mitarbeitern, die erzählten, wie sie die Menschen für die Planung und Durchführung des Baus der U5 in Hamburg mit einbeziehen. Spannendes Thema für einen alten Eisenbahner.

Die letzte Session für mich an diesem Tag war zugleich eine, in die man schon kichern reinging: poppen.de (ja, die machen das, was man erwartet) hat ein bisschen was erzählt, wie das in deren Community so läuft. So mancher Teilnehmer war der Meinung, dass der Name viel zu offensiv sei (Spießer, die keine Ahnung haben, wie Menschen wirklich sind) und dass die Plattform ohne mobile App (sie haben nur eine mobile Website), ja überhaupt nur so klein bleiben könne, wenn nicht sogar schrumpfen würde – was für eine Fehlannahme von Menschen, die Auf-Teufel-Komm-Raus immer alles als App haben wollen. Wahrscheinlich iBla-User. Spacken!

Der Rest des Tages bestand dann aus Networking mit alten Hasen und Neulingen. Es war toll.

Tag 2

Der zweite Tag begann damit, dass ich spontan eine Session vorbereiten musste. Frank und ich hatten uns spontan dazu entschieden, eine »Opa erzählt vom Krieg - 20 Jahre Internet« Session zu halten. Und was soll ich sagen: Wir hatten viel Spaß - sowohl wir als Vortragende, als auch die Zuschauer.

Fotos: © Malte Klauck / Hamburg Fotografiert

Nach einer Stunde Mittagspause hab ich direkt meine Abnehmsession vom Freitag wiederholt. Diesmal im kleineren Rahmen, dafür aber umso spannenderem Publikum. Ich mag es gerne, wenn die Sessions im kleinen Rahmen stattfinden, da kommen die Teilnehmer dann auch ein bisschen aus sich heraus.

Darauf folgte eine weitere Networking-Stunde mit dem Plan, in eine Session zu gehen, in der es um Psychologie ging. Da sind dann diverse Menschen nach wenigen Minuten wieder gingen, da die Vortragende einfach nicht zum Punkt kam. Somit war der Rest des Barcamp-Tags dann weiterhin Networking, was darin endete, dass wir uns in einer Gruppe dazu entschieden, nach der Abschlusssession noch in’s Steakhaus zu fahren.

Warum in’s Steakhaus? Das habe ich in der Abschlusssession dann nochmal erläutert: Es gab nämlich nur fleischloses Essen. Ein Gespräch vorher mit dem Catering bestätigte, dass dies so bestellt worden sei. Die Mimik bei der Aussage des Caterers sagte auch: »Ich hab keine Ahnung was das soll, finde es aber großen Schwachsinn«. Habe die Caterer dann noch auf das Grillcamp hingewiesen.

Dieses Fleischthema möchte ich hier auch nochmal kurz anschneiden: Ja, es gibt Veganer. Ja, es gibt Vegetarier. Ich finde es auch okay, wenn es Menschen gibt, die sich dazu mehr oder weniger freiwillig entscheiden, so zu ernähren. Ich widerum sehe keinen Grund, eine Spezies, die nicht nur Mahl-, sondern auch Reißzähne hat, dazu zu zwingen, sich auch so zu ernähren. Vegetarier und Veganer sind eine kleine Anzahl von Menschen, der Großteil isst und mag Fleisch, also darf man das auch gern anbieten. Ich habe auf Twitter gelesen, dass man dies als »kleinsten gemeinsamen Nenner« ansieht, wenn man alles vegan anbietet. Ich bin allerdings nicht dafür, alle Menschen auf eine Stufe zu stellen, denn wir wollen schließlich an allen Ecken und Kanten Diversität.

Sponsoring

Nicht vergessen darf man, dass auch wenn der Eintritt Geld (2 Tage €30) kostet, dass man damit längst nicht alle Kosten decken kann. Deshalb braucht es immer wieder Sponsoren und denen muss man nochmal danken. Vivian als Organisatorin hat auch nochmal betont, dass es von Jahr zu Jahr schwerer wird, Sponsoren zu finden, die nicht wie dieses Jahr, kurz vorher abspringen.

Die Sponsoren in diesem Jahr waren:

Gold-Sponsoren

Silber-Sponsoren

Bronze-Sponsoren

Sach-Sponsoren

Partner