mthie spaces

Sparda-Bank - von wegen Nr. 1 in der Kundenzufriedenheit

07.05.2010 23:38

Bei mir hat es die Sparda-Bank nach 12 Jahren Mitgliedschaft jetzt in nur einer E-Mail geschafft, mein komplettes Vertrauen in sie zu verspielen.

Zur Geschichte. Als Freiberufler habe ich zwei Konten, ein Geschäftskonto bei der Volksbank und ein rein privates Konto bei der Sparda-Bank Hamburg eG. Aber man kennt das: Manchmal kommt das Geld nicht so schnell, wie man es gerne hätte. Nun gut, da ich knapp bei Kasse war (bin) und der Dispo bereits sein Limit erreicht, fragte ich per Online-Banking direkt mal nach, ob die Sparda-Bank, bis dato mit gutem Ruf in meinem Hinterkopf, mir da vielleicht was anbieten kann, wie z.B. einen kurzen Kredit oder Dispo-Limit-Erhöhung.

Böser Fehler! Als Antwort bekam ich folgende E-Mail:

Sehr geehrter Herr Thielecke,

wir nehmen Bezug auf Ihre Mail vom 07.05.2010, mit welcher Sie uns darüber informieren, dass Sie freiberuflich tätig sind und um eine Erhöhung des Ihnen zur Verfügung gestellt Dispos bitten.

Leider ist die Sparda Bank Hamburg eG nicht darauf ausgerichtet, Freiberufler und selbständige Kunden mit Kreditmitteln versorgen zu können. Die Sparda-Bank ist seit jeher die Bank für den privaten Kunden, den Lohn- und Gehaltsempfänger.

Wir bedauern, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir Ihrem Wunsch leider nicht nachkommen können.

Gleichzeitig teilen wir Ihnen mit, dass wir gehalten sind, den Ihnen zur Verfügung gestellten Dispositionsrahmen sukzessive um EUR XX,00 pro Monat zu reduzieren.

Bitte was? Das klingt für mich nach: "Vielen Dank dass Sie so bekloppt waren uns zu sagen, dass sie kein Gehaltsempfänger sind und wir nehmen das zum Anlass, ihnen das Leben deutlich schwerer zu machen".

Ja natürlich verstehe ich, dass ihr die Bank für Privatkunden seid, deswegen habe ich mein Privatkonto ja auch bei euch und mein Geschäftskonto woanders, aber dass ihr nur für Gehalts- und Lohnempfänger da seid, ist mir neu. Wenn ich auf eurer Webseite die Suche benutze und dort "Lohn" eingebe, bekomme ich keine Ergebnisse, d.h. es scheint selbst euch neu zu sein. Und wenn ich mir jetzt als Geschäftsführer einer GmbH Gehälter überweise, bin ich dann wieder gut genug für euch? Also mal ganz ehrlich: Irgendwas stimmt doch da bei euch nicht.

Andere Banken hätten sich u.U. mehr über meine Anfrage gefreut, denn sie hätten nicht nur mit dem Kredit/Dispo mehr Geld verdient, sondern auch mit dem zukünftig kommenden Geld außerhalb des Dispos noch Geld durch die Weiterverarbeitung verdienen können. Aber eine Bank, die sich in der Werbung selbst damit rühmt, in der Kundenzufriedenheit Nr. 1 zu sein, hat das nicht mehr nötig. Nun gut, dann geh ich halt zur Nummer 2, vielleicht freuen die sich ja mehr.

Bye bye, Sparda-Bank. Bye-bye, guter Ruf. Die Leute, die ich in den letzten Jahren so alles empfohlen habe, nehme ich, um es mit euren Worten zu sagen, "sukzessive um eine Person im Monat" mit woanders hin.

Störteblogger treffen sich in Hamburg

22.06.2009 11:08
Gestern fand in Hamburg das erste Störteblogger-Treffen statt. Es ist ein Treffen von Bloggern aus Hamburg und Umgebung.



Anwesend waren:
Daniel von werbeblogkade.de
Cornelius von wieichreichwurde.blogspot.com
Markus von tour-blog.de
Matthias von mattwagner.de
Katja von moonlightcat.de
Florian von killerconsultant.com
Nils von nils-von-blanc.de
Steffen von stilpir.at
Gorden von funkygog.de
Moritz von lonely-people-talk-a-lot.com
Stefan von jovelstefan.de
GermanPsycho von germanpsycho.wordpress.com
und ich selbst natürlich.



Es ging los mit einer kleinen Vorstellungsrunde, wo jeder mal ein bisschen über sich erzählt hat. Dort hat sich schnell der Unterschied zwischen Bloggern und Microbloggern in der Länge der Selbstvorstellung gezeigt.



Im Laufe des Nachmittags kam es dann zu diversen interessanten Gesprächen, z.B. wer mit seinem Blog Geld verdient, der Traffic auf dem eigenen Blog usw.



Alles in Allem war es ein schöner Nachmittag. Leider kann ich am nächsten Störteblogger-Treffen, am Mittwoch dem 15.07.2009 nicht teilnehmen, da zur selben Zeit der Twittwoch in Hamburg statt findet.

Besuch im Hamburg Dungeon

02.05.2009 22:36
So oft war ich schon im Miniatur-Wunderland in der Hamburger Hafenstadt und hatte mich immer gefragt, wie wohl das im gleichen Haus sitzende "Hamburg Dungeon" sei.



Heute haben wir dann den Mut ergriffen und uns dort in die Höhle des Bösen begeben. Leider findet man auf der Website nur einen Preisrechner, der nicht für den gleichen Tag funktioniert, sodass ich da völlig ohne Preisvorstellung hinkam. Am Eingang dann also der Schock: 18,95 € pro Erwachsener. Herzinfarktähnliche Zustände machten sich breit. Aber man machts ja mit.



Also sind wir zu viert um 75,80 € ärmer in das Dungeon eingetreten und wurden erstmal zum Henker-Photoshoot gebeten. Danach drinnen im Vorraum dann nochmal an die 20 Minuten gewartet ging es dann auch schon los.



Das Dungeon zeigt viele historische Ereignisse, die Hamburg wiederfahren sind, u.a. die Beulenpest, die Sturmflut, Störtebeker usw. Allerdings war ich ein wenig enttäuscht. Im Internet angekündigt, wartete ich auf einen verkleideten Menschen, der als kopfloser Klaus Störtebeker an seiner Crew vorbei läuft, um sie vor dem Henker zu retten, war es allerdings nur ein Video über zwei Wide-Screens, bei der man vom Schauspieler die Macken sehen konnte und manchmal Teile vom Kopf zu sehen waren, der wirklich schlecht versucht wurde, zu verstecken.



Im Allgemeinen wurde wenig mit Puppen hantiert. Ich hatte echt bei jeder Station der Geschichte ein paar Puppen erwartet, die wenigstens aussahen, als wären sie ertrunken oder hätten die Beulenpest. Aber da wurden dann einfach nur Mitarbeiter hingestellt, die teilweise ziemlich schlecht irgendwas aus der Zeit berichteten :-(



Es gibt auch eine kleine Wasserbahn, in der man bei Dunkelheit rückwärts einen Berg herunterstürzt, sowie einen Freefall-Tower, der aufgrund von Platzmangel wohl die 8 Meter-Marke nicht überschritten hat.




Alles in allem war der Besuch ein glatter Reinfall: Ich hab mehr gelacht, als mich auch nur ansatzweise gegruselt; der Preis war viel zu hoch (klar, man muss die Mitarbeiter bezahlen, aber manchmal hätten es ordentliche Puppen auch getan) und die zwei Stunden, die die Führung dauert, gingen viel zu schnell vorbei (gefühlt nur 50-60 Minuten).