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Heute im Kino: G.I. Joe
gepostet in Kino am 15.08.2009 um 22:10
Nachdem diese Woche zu einer Kinowoche wurde, gab es heute als krönenden Abschluss: G.I. Joe. Schon der Trailer versprach, dass der Film sehr lustig werden würde.G.I. Joe ist eine verdeckte Sondereinheit aus den besten Soldaten der Welt und diese werden von 23 Ländern der Erde gestellt. Man kann sich dort nicht bewerben, sondern diese Einheit sucht sich ihre Leute raus. Eher aus Versehen landen Duke (Channing Tatum) und Ripcord (Marlon Wayans) bei dieser Einheit, nachdem sie bei einem Transport der neusten Waffe von einer Gruppe angegriffen wurden, dessen Technik sie noch nie zuvor gesehen hatten und sie dann durch eine Einheit von G.I. Joe gerettet wurden.
Dort werden sie mit der neusten Technik ausgestattet und sollen die Waffe, die sie zwar ursprünglich gesichert hatten, die ihnen dann aber im G.I. Joe Hauptquartier wieder gestohlen wurde, zurückholen bzw. zerstören.
Dieser Technik glänzt die ganze Zeit mit vielen Special Effects, dass es einen vom Hocker schmeisst. Außerdem kommt der Witz keineswegs zu kurz, vor allem weil Ripcord jemand ist, der seinen Mund nur halten kann, wenn eine andere Frau ihre Lippen auf diesen presst und er sich dadurch in komische Situationen verfrachtet, dabei aber seinen Auftrag immer im Blick hat.
Die Handlung ist einfach verständlich, wenn auch manchmal nicht komplett vorhersehbar, aber in angenehmen Maße und Freunde der Action und Science-Fiction kommen in diesem Film auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Gestern im Kino: Coraline in 3D
gepostet in Kino am 15.08.2009 um 21:57
Irgendwie nichts sagend, aber interessant war der Trailer im Kino für Coraline von Henry Selick und natürlich musste ich mir den Film anschauen, so wie alle 3D Filme in letzter Zeit ;)Das junge Mädchen Coraline (wichtig: Nicht Caroline, wird im Film auch häufiger drauf hingewiesen) zieht mit ihren Eltern (beide Autoren) in ein eher gespenstisches Haus. Beim Spielen im Garten trifft sie auf "Wybie", den Enkel der Vermieterin des 3-Familien-Hauses, der ihr eine Puppe schenkt, die genauso aussieht wie Coraline selbst. Leider fühlt sich Coraline in ihrem neuen Zuhause nicht so recht wohl, da ihre Eltern mit sich selbst und ihren Büchern beschäftigt sind, sich nicht ihrer Tochter widmen und ihr nicht einmal zuhören. Sie sehnt sich nach einem besseren Heim.
An einem regnerischen Tag versucht das Mädchen, ihr neues Zuhause ein wenig zu erkunden und stößt auf eine übertapezierte Tür, die sie natürlich gerne öffnen würde um zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Nachdem ihre Mutter diese Tür allerdings öffnet und sich dahinter nur Mauerwerk befindet, verliert sie das Interesse. Nachts allerdings wacht Coraline durch ein paar Mäuse auf, bei dessen Verfolgung sie wieder auf die Tür trifft, hinter der sich jetzt ein Gang befindet, der offensichtlich zu einer anderen Tür führt. Neugierig krabbelt sie also durch den Gang und landet wieder in dem Raum, aus dem sie grad rausgekrabbelt ist. Auf einmal riecht sie etwas Leckeres und folgt dem Geruch in die Küche, in der ihre Mutter anscheinend das erste Mal kocht. Dies übernimmt sonst immer der Vater, bei dem es immer nur Gemüsepampe gibt.
Als sich die Mutter allerdings umdreht, sieht Coraline, dass dieser die Augen fehlten und an ihrer statt nur schwarze Knöpfe sind. Allerdings ist diese "andere Mutter", wie sie sich selbst nennt sehr lieb zu ihr. Also genau das, was Coraline sich die ganze Zeit nur wünscht. Auch ihr Vater ist ein ganz anderer in dieser "anderen Welt". Auch er hat Knopf-Augen, aber ist lebensfroh, ein begnadeter Gärtner und sowieso ist in dieser Welt alles besser, bis auf die Knopfaugen aller Bewohner.
Allerdings möchte die "andere Mutter", dass Coraline in dieser Welt bleibt, sie sich dafür aber Knöpfe als Augen annähen müsse und da beginnt eine spannende Entdeckungsreise für das kleine Mädchen.
Dieser Film ist wirklich mit viel Liebe zum Detail entstanden. Die Macher spielen in der 3D-Version ein wenig mit der Technik rum, allerdings sind manche Szenen etwas zu schnell geraten, sodass man sie nicht wirklich gut erkennen kann mit einer 3D-Brille auf. Trotzdem kommen die vielen Farben und 3D-Szenen sehr schön zur Geltung und die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende sehr spannend. Allerdings ist dieser Film nichts für Kinder. Die Handlung und das Fazit überfordert sie dann doch sehr und ist an einigen Stellen etwas gruselig, sodass es zu Albträumen kommen kann.
Coraline
Neulich im Kino: Selbst ist die Braut
gepostet in Kino am 15.08.2009 um 21:17
Leider etwas verspätet, aber hier ist endlich der Bericht über den Kinogang letzte Woche: "Selbst ist die Braut".In dem Film mit Star-Schauspielerin Sandra Bullock, die die recht unbeliebte und knallharte Lektorin Margaret Tate spielt und Ryan Reynolds ihren unterdrückten Assistenten Andrew Paxton, soll sie als Kanadieren aufgrund ihres abgelaufenen Visums ausgewiesen werden. Spontan entschließt sie sich, ihren Assistenten zu zwingen, sie zu heiraten und ein glückliches Pärchen zu spielen. Leider müssen sie davon aber auch seine Familie unterrichten und verhindern, dass jemand den Schwindel mitbekommt. Dafür fliegen sie kurzfristig über's Wochenende zu seiner Familie nach Alaska, die dort, überraschend für Margaret, eine reiche Familie ist, dessen Erbe Andrew aber nicht antreten will.
Wie immer bei Versteckspielen verläuft nicht alles nach Plan und es kommt zu lustigen Situationen, bei denen es niemanden auf dem Stuhl gehalten hat vor Lachen.
Dieser Film ist leider einer der typischen Liebesfilme, bei denen am Ende eh alles gut ausgeht, aber dafür die Handlung sehr unterhaltsam und der Lachfaktor kommt keineswegs zu kurz.
Bauch, Beine, Po - Maennersache
gepostet in Medien am 18.03.2009 um 21:37
Heute war wieder Kino angesagt, und zwar die Vorpremiere von "Maennersache", der Kinofilm von Comedian Mario Barth zusammen mit Dieter Tappert, alias Paul Panzer.In dem Film waren "Paul", gespielt von Mario Barth, und "Hotte", gespielt von Dieter Tappert, beste Kumpels. Paul versucht sich durch eine Putzstelle in der Tierhandlung und schlechte Alleinunterhalter-Auftritte in einer kleinen Kneipe, ueber Wasser zu halten, hat aber sonst eigentlich nichts zu bieten. Als er dann allerdings mehr oder minder versehentlich anfaengt, ueber die Beziehung seines besten Kumpels Hotte und seiner Freundin Susi zu plaudern, haut es die Zuschauer um vor Lachen.
Wie es natuerlich kommen muss: Hotte findet es gar unlustig und seine Freundin natuerlich erst Recht.
So entsteht eine gar simple Story, in der sich Paul immer weiter reinreitet, aber beruehmter wird und Susi es geniesst, dass sich Paul und Hotte streiten.
Wenn man so wie ich auf den haeufig unter der Guertellinie verlaufenden Humor von Mario Barth steht, kann man in dem Film vor allem am Anfang viel lachen. Allerdings muss ich im Nachhinein sagen, fehlt mir das "Tuepfelchen auf dem i" bei dem Film. Die Story war zu einfach, langweilung und vorhersehbar und der Humor kam ab der Mitte viel zu kurz. Da finde ich Mario Barths Show am Ende wirklich lustiger und der Gang ins Kino ist wirklich was fuer Fans, die sagen wollen, dass sie den Film im Kino gesehen haben.
Sweeney Todd... nichts für einfache Menschen
gepostet in Medien am 15.03.2008 um 23:53
Zu Sweeney Todd, dem dämonischen Frisör aus der Fleet Street kann man nur eins sagen: "Nichts für einfache Menschen".Erstmal muss man mit der Mischung aus Horror/Thriller und Musical fertig werden.
Danachmuss man verstehen, dass man bei dieser Bühnenverfilmung nicht mitSpezialeffekten wie bei anderen aktuellen Horrorfilmen und Thrillernrechnen darf (die Bluteffekte waren wirklich so richtig schön "Bühne":) ).
Und zu guter Letzt muss man entweder halbwegs guteEnglischkenntnisse haben oder schnell Untertitel lesen und diese dabeiauch noch verstehen können. Dieses Problem wird die meistenKinobesucher wohl betreffen, wie ich eben eindrucksvoll feststellendurfte. Da gab es nämlich einige Leute, die währenddessen mal eben kurzmit ihrem Nachbarn sprechen mussten, damit aus dem überwiegendgesanglich gehaltenen Film, nahezu raus waren und es schwer hatten, demSinn und Inhalt noch zu folgen.
Wirklich gut gelungen waren dieKameraperspektiven und die düstere Aufmachung des Films und mit denhochrangigen Schauspielern, von denen die Harry-Potter-Fans wohl vielekennen werden, ist "Sweeney Todd" ein erstklassiger Film und auf jedenFall sehenswert.
