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Buzz ist besser als der erste Eindruck
gepostet in Internet am 10.02.2010 um 23:21
Meine Twitter-Follower werden es mitbekommen haben, aber ich meine Tweetdichte war doch heute nicht so hoch, weil ich natürlich direkt Buzz näher ausprobieren musste.
Mobile: Es begann mit Google Maps für mein Nokia E71 (Symbian S60). Schnell die neue Version 4.0 installiert und schon war die Karte um mich herum voll mit Sprechblasen, an dessen Punkte schon Leute ihre Buzzes abgelegt haben. Nicht nur, dass man mit Hilfe von Latitude sieht, wo seine Freunde grad sind, sieht man auch, welcher Buzzer (Benutzer von Buzz) grad in der Nähe ist. Da ergeben sich gleich neue Bekanntschaften und man hat sowas wie einen Check-In auf Foursquare, nur ohne den Game-Faktor. Gleichzeitig kann man seinem Buzz auch noch ein Photo mitgeben, um dem Ganzen noch ein I-Tüpfelchen aufzusetzen.
Der Alltagstest: Hier wird's schwieriger und ich muss etwas ausholen. Ich bin jetzt seit ca. 1 Jahr dabei, meine täglich genutzten Tools und Programme ins Web zu verlagern, um bei Einzug eines Web-OS wie ChromeOS nichts zu vermissen. Dieser Plan ging bisher nicht so gut auf, weil die Twitter-Website eine kleine Katastrophe ist und sich nicht automatisch aktualisiert und ich dafür einen guten Client brauchte. Hootsuite und Seesmic find ich absolut unbenutzbar und somit blieb mir bisher Tweetdeck. Jetzt kommt Buzz ins Spiel, welches dieses Spiel mitspielt. Die Buzzes fließen alleine rein und auch die Kommentare erscheinen von alleine. Außerdem kommt ein weiteres Feature direkt dazu: Ich hab die Mailoberfläche zusammen mit dem Microblogging-Dienst und ich spare mir dadurch ein Browsertab/-fenster.
Wie viele andere Leute heute noch, habe auch ich früher meine E-Mails mit einem Mailclient wie Thunderbird abgeholt. Diese Zeiten sind bei mir inzwischen vorbei und ich hoffe, dass sich dieser Trend mit den Web-basierten Betriebssystemen durchsetzt. Aber derzeit braucht es hier noch einen Workaround bzw. extra Client für die Nutzer, damit Buzz beliebter wird.
Dann sind da noch die Kommentare. Beim Markus Angermeier ging in einem Buzz vorhin doch eine krasse Party ab, mit vielen Kommentaren. Da kann (oder muss) man dann einfach auf "Mute" drücken, damit sich der Information-Overflow in Grenzen hält. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, aber hier kommen wir zum nächsten Punkt: Buzz ist nicht Twitter. Man kann nicht wie auf Twitter einfach erstmal jedem folgen und hoffen, dass diejenigen nichts schreiben. Wenn jemand zu viel "Mist" buzzt, wird er halt entfolgt oder alle Buzzes nach dem Posten direkt ge-mute-d. Aber hier werden sich die User schon einen Workflow überlegen.
Was nur gar nicht funktioniert: Buzz direkt nach dem ersten Login verfluchen ist wie einen Menschen im Vorbeigehen komplett beurteilen zu wollen. In ein Auto kann man auch beim ersten Mal nicht einsteigen und direkt damit fahren. Man muss sich erstmal damit beschäftigen und, leider kommt der Mensch hier nicht drumherum, vergleichen ist auch eine schlechte Idee. Ich habe heute schon zu oft Dinge lesen müssen, dass Leute meinte, dass es kein Twitter oder kein Facebook sei, oder ZU Facebook sei. Aber wie auch bei anderen Diensten gilt: Es gibt immer einen Anwendungsfall. Wenn Ihr nicht dieser Fall seid, lasst es sein.
Was ihr aber nicht tun solltet: Einloggen - Rummeckern - Ausloggen - Losbashen
Besser: Einen halben Tag damit beschäftigen. Wenn es euch immer noch nicht gefällt, könnt ihr gerne meckern oder die Kritik direkt an Google leiten, denn ihr werdet nicht gehört, wenn ihr in die Menge brüllt, sondern nur, wenn ihr in den Dialog tretet.
Wenn dieser Beitrag etwas wirr aussieht: Hach ja, mein Kopf ist halt nicht immer komplett aufgeräumt. ;-)
Wie Facebook-Apps mit Google App Engine skalieren
gepostet in Internet am 02.02.2010 um 10:10
Auf highscalability.com erschien ein neuer Artikel, wie die Facebook-Application "Buddypoke" durch die Google AppEngine geschafft hat, zu skalieren. Für jeden Webentwickler lesenswert.
Wenn Social-Media-Widgets das eigene Blog langsam machen
gepostet in Internet am 24.01.2010 um 02:34
Aufgrund der Entwicklung und im Zuge der Optimierungen für dieses Blog habe ich mal ein paar Geschwindigkeitsmessungen mit Firebug gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die vielen tollen Social-Media-Widgets, die man überall so findet, die Ladezeit eines Blogs doch deutlich vervielfachen.
Dabei gibt es eigentlich kaum Unterschiede zwischen Widgets von bekannten Webseiten wie Facebook (das Connect-Widget) und sogar Google (das FriendConnect-Widget) oder kleineren Anbietern wie Tweetmeme.
Ich hab mich dann mal ein wenig in der Blogosphäre umgeschaut und nachgemessen und meine Vermutung wurde direkt bestätigt. Blogs ohne Widgets wurden meist in 2-4 Sekunden komplett geladen und aufgebaut. Seiten mit Widgets (meist 2-7 Stück) hatten Ladezeiten von 6 bis sogar 16 Sekunden. Die Messungen habe ich extra in der Nacht durchgeführt, damit die Blogs nicht durch zu viele andere Besucher zu langsam werden. Außerdem hat man sehr stark gemerkt, welche Blogs ein aktives Caching haben und welche nicht.
Mich würde jetzt interessieren: Ist euch die Ladezeit egal, wenn dadurch interessante Widgets auf der Seite sind oder ist euch die kurze Ladezeit wichtig und die Widgets sind völlig egal?
Twitter-Sommerpause
gepostet in Twitter am 13.08.2009 um 17:40
Ich bin auf Entzug: Twitter-Entzug.Bisher war ich gewohnt: Egal welches internetfähige Gerät in der Nähe war - erstmal schauen, was die Timeline so macht. Damit ist jetzt Schluss! Man macht sich auf Dauer schon selbst ein wenig abhängig von dem Medium "Twitter". Jetzt ist erstmal Pause angesagt. D.h. selbst nicht twittern und maximal 1 Minute am Tag in die Timeline schauen (sanfter Entzug).
Und was ich nach 3 Tagen Entzug sagen kann: Ich war produktiv wie schon lange nicht mehr und kann es wirklich jedem Twitter-Junkie empfehlen, einfach mal abzuschalten. Und sei es nur mal für eine Woche.
Außerdem hoffe ich, dass ich durch diese Aktion vielleicht wieder etwas mehr blogge.
PS. Dieser Beitrag wird von mir auch nicht bei Twitter gepostet.
PPS. Facebook kann u.U. zur deutlich sanfteren Ersatzdroge werden. Ich habe mir aber selbst angewöhnt, das Posten und Schauen dort in die 1 Minute von Twitter einzubauen.
Run auf Facebook-Vanity-URLs
gepostet in Internet am 14.06.2009 um 01:05
Eines der größten Facebook-Mankos bisher, nämlich dass Profil-Adressen einfach aus der UserId bestanden, wurde jetzt durch Facebook behoben, durch die Einführung von Vanity-URLs.Diese Adressen sind deutlich sprechender.
Z.B. wird jetzt bei Sascha Assbach aus
http://www.facebook.com/profile.php?id=653052641
ein simples
http://www.facebook.com/assbach
Diese Variante können sich sowohl Inhaber, als auch Kontakte deutlich besser merken.
Eingeführt wurde diese Variante am 13.06.2009 um 6:01 Uhr MESZ. Ich hab mir extra meinen Wecker gestellt, um rechtzeitig meinen Namen zu sichern.
Vorgeschwebt hätte mit natürlich sowas wie facebook.com/martin. Leider aber war ich nicht schnell genug und der Name war schon belegt. So habe mich für das übliche facebook.com/mthie entschieden. Wichtig ist, dass man diesen Namen nicht mehr ändern kann, sobald er einmal gesetzt ist.
Für die User, die vorher versucht haben, eine Vanity-URL zu bekommen, die haben einen Counter gesehen, wie diesen hier, eine Sekunde vor Beginn der Aktion:

Was mich aber inzwischen milde gestimmt hat ist, dass selbst derjenige, der es geschafft hatte, sich facebook.com/martin zu sichern, diese URL nicht mehr hat. Facebook hat anscheinend Standardnamen wie meinen ausgeklammert bei dieser Aktion. Ich denke mal, wegen der der viel zu großen Verwechselungsgefahr. Mich soll's also nicht mehr stören ;-)
