mthie spaces

Heute im Kino: K(r)ampf der Titanen

10.04.2010 19:24

Mehr als der Titel schon verheißt, kann man zum neuen 3D-Kinofilm nicht sagen. Man hat krampfhaft versucht, eine historische Handlung irgendwie in ein neues Kleid zu zwängen.

Weder ist die Handlung spannend, noch sind die Figuren atemberaubend gestaltet und die 3D-Effekte sind auch nichts, was direkt den Rest wett machen könnte. Die Geschichte des Films möchte ich jetzt hier nicht unbedingt nochmal ausführen, da sie schon oft genug irgendwo (ab)geschrieben wurde.

Neuer Volkssport: 3D-Brillen klauen

08.02.2010 19:17

Alle 2 Jahre gibt es einen neuen Volkssport. Früher war es mal Gimmicks auf Cebit sammeln und später so den Geiz-ist-geil-ich-bekomm-die-billigsten-Sachen-Volkssport.

Der neuste Trend, der Kinokarten unnötig teuer macht: 3D-Brillen mitgehen lassen. Nur zur Info: Mit diesen Brillen könnt ihr nur zwei Dinge tun.

1. Scheisse aussiehen
2. Nicht weiterverwenden, weil diese Brillen für 3D-Filme im Fernsehen nicht kompatibel sind

Also welchen Grund hat das? Das ist wie Steine aus der Wüste mitbringen.

Ja, ich bin mir bewusst, dass es Kinos gibt, wo man diese mitnehmen kann, aber um diese geht es hier nicht.

Heute im Kino: G.I. Joe

15.08.2009 22:10
Nachdem diese Woche zu einer Kinowoche wurde, gab es heute als krönenden Abschluss: G.I. Joe. Schon der Trailer versprach, dass der Film sehr lustig werden würde.

G.I. Joe ist eine verdeckte Sondereinheit aus den besten Soldaten der Welt und diese werden von 23 Ländern der Erde gestellt. Man kann sich dort nicht bewerben, sondern diese Einheit sucht sich ihre Leute raus. Eher aus Versehen landen Duke (Channing Tatum) und Ripcord (Marlon Wayans) bei dieser Einheit, nachdem sie bei einem Transport der neusten Waffe von einer Gruppe angegriffen wurden, dessen Technik sie noch nie zuvor gesehen hatten und sie dann durch eine Einheit von G.I. Joe gerettet wurden.

Dort werden sie mit der neusten Technik ausgestattet und sollen die Waffe, die sie zwar ursprünglich gesichert hatten, die ihnen dann aber im G.I. Joe Hauptquartier wieder gestohlen wurde, zurückholen bzw. zerstören.

Dieser Technik glänzt die ganze Zeit mit vielen Special Effects, dass es einen vom Hocker schmeisst. Außerdem kommt der Witz keineswegs zu kurz, vor allem weil Ripcord jemand ist, der seinen Mund nur halten kann, wenn eine andere Frau ihre Lippen auf diesen presst und er sich dadurch in komische Situationen verfrachtet, dabei aber seinen Auftrag immer im Blick hat.

Die Handlung ist einfach verständlich, wenn auch manchmal nicht komplett vorhersehbar, aber in angenehmen Maße und Freunde der Action und Science-Fiction kommen in diesem Film auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Gestern im Kino: Coraline in 3D

15.08.2009 21:57
Irgendwie nichts sagend, aber interessant war der Trailer im Kino für Coraline von Henry Selick und natürlich musste ich mir den Film anschauen, so wie alle 3D Filme in letzter Zeit ;)

Das junge Mädchen Coraline (wichtig: Nicht Caroline, wird im Film auch häufiger drauf hingewiesen) zieht mit ihren Eltern (beide Autoren) in ein eher gespenstisches Haus. Beim Spielen im Garten trifft sie auf "Wybie", den Enkel der Vermieterin des 3-Familien-Hauses, der ihr eine Puppe schenkt, die genauso aussieht wie Coraline selbst. Leider fühlt sich Coraline in ihrem neuen Zuhause nicht so recht wohl, da ihre Eltern mit sich selbst und ihren Büchern beschäftigt sind, sich nicht ihrer Tochter widmen und ihr nicht einmal zuhören. Sie sehnt sich nach einem besseren Heim.

An einem regnerischen Tag versucht das Mädchen, ihr neues Zuhause ein wenig zu erkunden und stößt auf eine übertapezierte Tür, die sie natürlich gerne öffnen würde um zu wissen, was sich dahinter verbirgt. Nachdem ihre Mutter diese Tür allerdings öffnet und sich dahinter nur Mauerwerk befindet, verliert sie das Interesse. Nachts allerdings wacht Coraline durch ein paar Mäuse auf, bei dessen Verfolgung sie wieder auf die Tür trifft, hinter der sich jetzt ein Gang befindet, der offensichtlich zu einer anderen Tür führt. Neugierig krabbelt sie also durch den Gang und landet wieder in dem Raum, aus dem sie grad rausgekrabbelt ist. Auf einmal riecht sie etwas Leckeres und folgt dem Geruch in die Küche, in der ihre Mutter anscheinend das erste Mal kocht. Dies übernimmt sonst immer der Vater, bei dem es immer nur Gemüsepampe gibt.

Als sich die Mutter allerdings umdreht, sieht Coraline, dass dieser die Augen fehlten und an ihrer statt nur schwarze Knöpfe sind. Allerdings ist diese "andere Mutter", wie sie sich selbst nennt sehr lieb zu ihr. Also genau das, was Coraline sich die ganze Zeit nur wünscht. Auch ihr Vater ist ein ganz anderer in dieser "anderen Welt". Auch er hat Knopf-Augen, aber ist lebensfroh, ein begnadeter Gärtner und sowieso ist in dieser Welt alles besser, bis auf die Knopfaugen aller Bewohner.

Allerdings möchte die "andere Mutter", dass Coraline in dieser Welt bleibt, sie sich dafür aber Knöpfe als Augen annähen müsse und da beginnt eine spannende Entdeckungsreise für das kleine Mädchen.

Dieser Film ist wirklich mit viel Liebe zum Detail entstanden. Die Macher spielen in der 3D-Version ein wenig mit der Technik rum, allerdings sind manche Szenen etwas zu schnell geraten, sodass man sie nicht wirklich gut erkennen kann mit einer 3D-Brille auf. Trotzdem kommen die vielen Farben und 3D-Szenen sehr schön zur Geltung und die Geschichte bleibt von Anfang bis Ende sehr spannend. Allerdings ist dieser Film nichts für Kinder. Die Handlung und das Fazit überfordert sie dann doch sehr und ist an einigen Stellen etwas gruselig, sodass es zu Albträumen kommen kann.
Coraline

Neulich im Kino: Selbst ist die Braut

15.08.2009 21:17
Leider etwas verspätet, aber hier ist endlich der Bericht über den Kinogang letzte Woche: "Selbst ist die Braut".

In dem Film mit Star-Schauspielerin Sandra Bullock, die die recht unbeliebte und knallharte Lektorin Margaret Tate spielt und Ryan Reynolds ihren unterdrückten Assistenten Andrew Paxton, soll sie als Kanadieren aufgrund ihres abgelaufenen Visums ausgewiesen werden. Spontan entschließt sie sich, ihren Assistenten zu zwingen, sie zu heiraten und ein glückliches Pärchen zu spielen. Leider müssen sie davon aber auch seine Familie unterrichten und verhindern, dass jemand den Schwindel mitbekommt. Dafür fliegen sie kurzfristig über's Wochenende zu seiner Familie nach Alaska, die dort, überraschend für Margaret, eine reiche Familie ist, dessen Erbe Andrew aber nicht antreten will.

Wie immer bei Versteckspielen verläuft nicht alles nach Plan und es kommt zu lustigen Situationen, bei denen es niemanden auf dem Stuhl gehalten hat vor Lachen.

Dieser Film ist leider einer der typischen Liebesfilme, bei denen am Ende eh alles gut ausgeht, aber dafür die Handlung sehr unterhaltsam und der Lachfaktor kommt keineswegs zu kurz.